{"id":1143,"date":"2018-08-10T03:00:16","date_gmt":"2018-08-10T01:00:16","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.saarphilatelie.com\/?p=1143"},"modified":"2024-10-05T13:43:54","modified_gmt":"2024-10-05T11:43:54","slug":"wiederkehrende-feldmerkmale-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=1143","title":{"rendered":"Wiederkehrende Feldmerkmale (I) &#8211; Der \u2039Kleiderb\u00fcgel\u203a"},"content":{"rendered":"<p>Hallo<\/p>\n<p>Heute stelle ich euch ein <strong>Feldmerkmal<\/strong>\u00a0vor, welches nicht allein bei einem Wert der <strong>1. Offenburger Ausgabe<\/strong> (BuS I) auftritt, sondern gleich bei zwei Werten.<\/p>\n<p>Zum besseren Verst\u00e4ndnis der Thematik werde ich zu Beginn nochmals einige Details zum Herstellungsprozess der Briefmarkenausgaben\u00a0<strong>Berufe und Sehensw\u00fcrdigkeiten an der Saar<\/strong>\u00a0erl\u00e4utern, damit ihr versteht, in welcher Form die Briefmarken 1947 an die saarl\u00e4ndischen Postschalter gelangten.<\/p>\n<p>S\u00e4mtliche Werte der <strong>1. Offenburger Ausgabe<\/strong> mit Ausnahme von 84 Pfennig und 1 Reichsmark &#8211; diese Werte wurden als Druckbogen zu 100 Marken hergestellt &#8211; wurden als <strong>Druckbogen\u00a0<\/strong>zu 200 Marken gedruckt. Im Verlauf der Weiterverarbeitung wurden diese Druckbogen dann in einen (linken) A-Bogen und einen (rechten) B-Bogen zerschnitten. Nachfolgend ist ein A-Bogen des 50 Pfennig-Wertes abgebildet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1149 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/50-Pfennig-A-Bogen-833x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"833\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/50-Pfennig-A-Bogen-833x1024.jpg 833w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/50-Pfennig-A-Bogen-244x300.jpg 244w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/50-Pfennig-A-Bogen-768x944.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/50-Pfennig-A-Bogen-1200x1475.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px\" \/><\/p>\n<p>Jeder dieser Bogen &#8211; diese werden auch als <strong>Schalterbogen\u00a0<\/strong>bezeichnet, da die Marken so an die Postschalter gelangten &#8211; umfasst jeweils 100 Marken, arrangiert in 10 senkrechte Reihen und 10 waagerechte Zeilen. Jedes <strong><a href=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=164\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bogenfeld<\/a>\u00a0<\/strong>und damit jede einzelne Briefmarke erh\u00e4lt durch die philatelistische Z\u00e4hlung eine x\/y-Koordinate, die <strong>Feldnummer<\/strong>. Dazu wird bei aufrecht sehendem Markenbild die Z\u00e4hlung bei der obersten linken Marke mit <strong>Feldnummer <\/strong>\u20391\u203a begonnen, dann z\u00e4hlt man von links nach rechts bis man bei der obersten rechten Marke \u203910\u203a erreicht. Bei der n\u00e4chsten Reihe geht es mit \u203911\u203a bis \u203920\u203a weiter. Die Marke links unten befindet sich auf Feld \u2039100\u203a. Zur Unterscheidung, ob eine <strong>Briefmarke\u00a0<\/strong>aus einem A- resp. B-Bogen stammt, f\u00fcgen wir den entsprechenden Buchstaben hinzu. Beispiel: die erste Marke der untersten Reihe des abgebildeten Bogens hat die <strong>Feldnummer<\/strong> 91A.<\/p>\n<p>So, da ihr nun wisst, was eine Feldnummer ist, sind wir bereit f\u00fcr die wiederkehrenden Feldmerkmale.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">__________<\/p>\n<h3>Definition wiederkehrende Feldmerkmale<\/h3>\n<p>Von <strong>wiederkehrenden Feldmerkmalen<\/strong> sprechen wir, sobald dasselbe Feldmerkmal bei zwei verschiedenen Werten \u2013\u00a0in der Regel mit demselben <strong>Bildmotiv<\/strong> \u2013 vorkommt. Diese Feldmerkmale m\u00fcssen dabei nicht zwingend auf dem gleichen <strong>Bogenfeld<\/strong>\u00a0auftreten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">__________<\/p>\n<p>Schauen wir uns so ein<strong> wiederkehrendes Feldmerkmal<\/strong> einmal an. Ich habe hierzu als Beispiel das Feldmerkmal mit dem treffenden Spitznamen <strong>Kleiderb\u00fcgel<\/strong>\u00a0ausgew\u00e4hlt. Dieses erscheint bei den Werten zu <strong>25<\/strong> und <strong>45<\/strong> <strong>Pfennig<\/strong>\u00a0mit dem <strong>Bildmotiv<\/strong> <strong>B\u00e4uerinnen bei der R\u00fcbenernte vor einer Industrielandschaft.<\/strong>\u00a0Beim 25 Pfennig-Wert auf den Bogenfeldern 46AB und beim 45 Pfennig-Wert auf den Bogenfeldern 66AB.<\/p>\n<p>Nachfolgend jeweils eine normale Marke (links) und eine Marke mit dem auff\u00e4lligen Feldmerkmal (rechts), welches mit einem schwarzen Pfeil gekennzeichnet ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1145\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/25-a-258x300.jpg\" alt=\"\" width=\"270\" height=\"314\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/25-a-258x300.jpg 258w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/25-a-768x892.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/25-a-881x1024.jpg 881w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/25-a-1200x1394.jpg 1200w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/25-a.jpg 1407w\" sizes=\"auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1146\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/25-x-256x300.jpg\" alt=\"\" width=\"270\" height=\"316\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/25-x-256x300.jpg 256w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/25-x-768x899.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/25-x-875x1024.jpg 875w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/25-x-1200x1405.jpg 1200w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/25-x.jpg 1399w\" sizes=\"auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1147\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/45-a-254x300.jpg\" alt=\"\" width=\"270\" height=\"319\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/45-a-254x300.jpg 254w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/45-a-768x907.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/45-a-867x1024.jpg 867w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/45-a-1200x1417.jpg 1200w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/45-a.jpg 1377w\" sizes=\"auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1148\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/45-x-255x300.jpg\" alt=\"\" width=\"270\" height=\"317\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/45-x-255x300.jpg 255w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/45-x-768x903.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/45-x-871x1024.jpg 871w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/45-x-1200x1410.jpg 1200w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/45-x.jpg 1386w\" sizes=\"auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px\" \/><\/p>\n<p>Es scheint wirklich so, als h\u00e4tte die kniende B\u00e4uerin einen Kleiderb\u00fcgel in der Hand.<\/p>\n<p>Es dr\u00e4ngen sich uns nun einige Fragen auf:<\/p>\n<ul>\n<li>Wie kam es zu diesem Feldmerkmal?<\/li>\n<li>Warum tritt es bei zwei unterschiedlichen Werten, wenn auch mit demselben <strong>Bildmotiv<\/strong> auf?<\/li>\n<li>Findet sich das Feldmerkmal auch bei anderen Werten mit demselben <strong>Bildmotiv<\/strong>, also den Werten zu 30, 40 und 50 Pfennig?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die <strong>Feldmerkmale<\/strong> der 1. Offenburger Ausgabe k\u00f6nnen ganz unterschiedliche Ursachen haben.<\/p>\n<ul>\n<li>Abweichungen bei den Negativen der verwendeten Aufnahmen (selten)<\/li>\n<li>Abweichungen in der Diapositivphase (prim\u00e4re Feldmerkmale)<\/li>\n<li>Abweichungen beim \u00dcbertrag des Pigmentpapiers auf den Formzylinder<\/li>\n<li>Abweichungen beim \u00c4tzvorgang des Formzylinders (z.B. unzureichend oder zu viel aufgebrachter Asphaltlack)<\/li>\n<li>Abweichungen beim Druckvorgang (z.B. Staub, Dreck, Besch\u00e4digung des Formzylinders oder des Rakelmessers)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Tritt ein Feldmerkmal sowohl auf dem linken A-Bogen, wie auch auf dem rechten B-Bogen auf dem gleichen Bogenfeld auf, k\u00f6nnen wir eine Besch\u00e4digung des <strong>Formzylinders\u00a0<\/strong>der Rotations-Rastertiefdruckmaschine <strong>Palatia O<\/strong>, eine Abweichung beim \u00c4tzvorgang und eine Abweichung beim \u00dcbertrag des Pigmentpapiers ausschliessen. Exakt dieselbe Abweichung bei zwei Werten an jeweils zwei Bogenfeldern (A- und B-Bogen beim 25- und 45 Pfennig-Wert) w\u00e4ren einige Zuf\u00e4lle zu viel.<\/p>\n<p>Was ist dann die Ursache der wiederkehrenden Feldmerkmale? Der Ursprung des <strong>Kleiderb\u00fcgels<\/strong>\u00a0liegt in der Herstellung der Druckvorlage beim verwendeten <strong>Rastertiefdruck<\/strong>. Etwas, was heute <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Druckvorstufe\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Druckvorstufe<\/strong><\/a>\u00a0genannt wird. Der Reihe nach.<\/p>\n<p>Die \u00dcbertragung ist nur m\u00f6glich, wenn das Feldmerkmal bei der Retusche der Negative und auch sp\u00e4ter in der Druckvorstufe \u00fcbersehen wurde.<\/p>\n<p>Die Wert\u00e4nderung bei gleichbleibenden Bildmotiven erfolgte bei den Werten der Ausgaben <strong>Berufe und Sehensw\u00fcrdigkeiten an der Saar<\/strong> durch den Ersatz der einen <strong>Wertziffer <\/strong>(z.B. 30) auf den Diapositiven durch eine andere (z.B. 50). Dies wird <strong>Diapositivmontage\u00a0<\/strong>genannt. Der bestehende <strong>Diapositivbogen\u00a0<\/strong>eines Wertes wurde inkl. des Feldmerkmals \u2039Kleiderb\u00fcgel\u203a in die einzelnen Diapositivstreifen zerlegt und eine neue Wertziffer eingef\u00fcgt. Danach wurden die Diapositivstreifen auf einer <strong>Montagescheibe<\/strong> wieder zu einem kompletten Diapositivbogen \u00e0 100 Marken &#8211; inkl. des \u2039Kleiderb\u00fcgels\u203a &#8211; zusammengesetzt. In unserem Fall war es der Diapositivbogen des 45 Pfennig-Werts, der zerschnitten wurde, da dessen Druck zeitlich vor dem 25 Pfennig-Wert stattfand (vgl. <strong>Steckbriefe <\/strong>am Schluss dieses Beitrags). Der Diapositivbogen mit der neuen Wertziffer und dem Feldmerkmal \u2039Kleiderb\u00fcgel\u203a wurde daraufhin zweimal auf Pigmentpapier &#8211; die hieraus entstehende Vorlage f\u00fcr die Druckb\u00f6gen besteht ja aus 2x 100 Feldern &#8211; \u00fcbertragen, weshalb dasselbe Feldmerkmal sp\u00e4ter ebenfalls auf beiden Schalterb\u00f6gen erscheint.<\/p>\n<p>Warum erscheint dieses Feldmerkmal nicht auf den anderen Werten mit dem gleichen <strong>Bildmotiv<\/strong>? Die Werte zu 30, 40 sowie 50 Pfennig wurden nach dem 25 Pfennig-Wert gedruckt. Ich gehe davon aus, dass das Feldmerkmal inzwischen bemerkt worden war. Immerhin war der 45 Pfennig-Wert, der f\u00fcr die passende Frankierung der beliebten Postkarten ins Ausland ben\u00f6tigt wurde, beim Druck der drei Werte zu 30, 40 und 50 Pfennig schon seit \u00fcber einer Woche an den saarl\u00e4ndischen <strong>Postschaltern\u00a0<\/strong>erh\u00e4ltlich. F\u00fcr die Druckerei stellte das Feldmerkmal, \u00fcber welches wir uns heute freuen, eine ungewollte Abweichung vom gew\u00fcnschten Ergebnis dar. Es wurde retuschiert, resp. bei der <strong>Diapositivmontage\u00a0<\/strong>entfernt.<\/p>\n<p>Hier geht es direkt zum zweiten Beitrag \u00fcber <strong>wiederkehrende Feldmerkmale<\/strong> der Originalausgabe <strong>Berufe und Sehensw\u00fcrdigkeiten an der Saar<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span class='maxbutton-2-container mb-container'><a class=\"maxbutton-2 maxbutton maxbutton-aktuelles\" title=\"zweiter Beitrag\" href=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=1162\"><span class='mb-text'>FOLGE 2<\/span><\/a><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">__________<\/p>\n<h5><strong>Steckbrief des 25 Pfennig-Werts<\/strong><\/h5>\n<ul>\n<li><strong>Wert<\/strong>: 25 Pfennig<\/li>\n<li><strong>Motiv<\/strong>: Zwei B\u00e4uerinnen bei der R\u00fcbenernte vor einer Industrielandschaft<\/li>\n<li><strong>Farbe<\/strong>: violettrot<\/li>\n<li><strong>Papier<\/strong>: dickes, gelblichgraues Papier; rau und h\u00e4ufig mit unter der Lupe erkennbaren Stofff\u00e4den<\/li>\n<li><strong>Gummierung<\/strong>: gr\u00e4ulichbraunes <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gummi_arabicum\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Gummi arabicum<\/strong><\/a><\/li>\n<li><strong>Wasserzeichen<\/strong>: ohne<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Briefmarkentrennung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Z\u00e4hnung<\/strong><\/a>: K14 (= 14 Zahnl\u00f6cher auf 2 Zentimeter bei <strong>Kammz\u00e4hnung<\/strong>)<\/li>\n<li><strong>Bekannte Druckdaten<\/strong>: 8. und 10. Februar 1947, der 9. Februar war ein Sonntag<\/li>\n<li><strong>Erstausgabedatum<\/strong>: 7. M\u00e4rz 1947<\/li>\n<li><strong>G\u00fcltigkeit<\/strong>: 19. November 1947 (w\u00e4hrend der Woche vom 20.-27. November waren noch Mischfrankaturen zugelassen; Quelle: <strong>Saarhandbuch<\/strong>)<\/li>\n<li><strong>Auflage<\/strong>: 1\u2019020\u2019000 St\u00fcck, von denen innerhalb der G\u00fcltigkeit bis auf wenige Exemplare alle am Schalter verkauft wurden<\/li>\n<li><strong>Vorgestelltes Feldmerkmal<\/strong>: Feld 46AB, \u2039Kleiderb\u00fcgel\u203a<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: center;\">__________<\/p>\n<h5><strong>Steckbrief des 45 Pfennig-Werts<\/strong><\/h5>\n<ul>\n<li><strong>Wert<\/strong>: 45 Pfennig<\/li>\n<li><strong>Motiv<\/strong>: Zwei B\u00e4uerinnen bei der R\u00fcbenernte vor einer Industrielandschaft<\/li>\n<li><strong>Farbe<\/strong>: rot<\/li>\n<li><strong>Papier<\/strong>: d\u00fcnnes, grauweisses Wasserzeichenpapier<\/li>\n<li><strong>Gummierung<\/strong>: gr\u00e4ulichbraunes <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gummi_arabicum\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">G<strong>ummi arabicum<\/strong><\/a>, quer geriffelt*<\/li>\n<li><strong>Wasserzeichen<\/strong>: steigende Wellenlinien S<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Briefmarkentrennung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Z\u00e4hnung<\/strong><\/a>: K14 (= 14 Zahnl\u00f6cher auf 2 Zentimeter bei <strong>Kammz\u00e4hnung<\/strong>)<\/li>\n<li><strong>Bekannte Druckdaten<\/strong>: 13. Januar 1947<\/li>\n<li><strong>Erstausgabedatum<\/strong>: 4. Februar 1947<\/li>\n<li><strong>G\u00fcltigkeit<\/strong>: 19. November 1947 (w\u00e4hrend der Woche vom 20.-27. November waren noch Mischfrankaturen zugelassen; Quelle: <strong>Saarhandbuch<\/strong>)<\/li>\n<li><strong>Auflage<\/strong>: 1\u2019100\u2019000 St\u00fcck, von denen innerhalb der G\u00fcltigkeit etwa 1\u2019095\u2019000 St\u00fcck am Schalter verkauft wurden<\/li>\n<li><strong>Vorgestelltes Feldmerkmal<\/strong>: Feld 66AB, \u2039Kleiderb\u00fcgel\u203a<\/li>\n<\/ul>\n<p>* Die Marke rollt sich beim Anhauchen quer zur Bildachse<\/p>\n<p>Bis bald<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">__________<\/p>\n<p>Folgt mir auf <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/SaarPhilatelist\"><b>Facebook<\/b><\/a> und ihr seid immer auf dem Laufenden.<\/p>\n<p><b>#saarphila #saarphilatelie<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo Heute stelle ich euch ein Feldmerkmal\u00a0vor, welches nicht allein bei einem Wert der 1. Offenburger Ausgabe (BuS I) auftritt, sondern gleich bei zwei Werten. Zum besseren Verst\u00e4ndnis der Thematik werde ich zu Beginn nochmals einige Details zum Herstellungsprozess der Briefmarkenausgaben\u00a0Berufe und Sehensw\u00fcrdigkeiten an der Saar\u00a0erl\u00e4utern, damit ihr versteht, in welcher Form die Briefmarken 1947&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[432,216,458],"tags":[],"class_list":["post-1143","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-definitionen","category-feldmerkmale","category-wiederkehrende-feldmerkmale"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1143","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1143"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1143\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1143"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1143"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1143"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}