{"id":1234,"date":"2018-08-19T03:00:45","date_gmt":"2018-08-19T01:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.saarphilatelie.com\/?p=1234"},"modified":"2024-10-06T12:37:16","modified_gmt":"2024-10-06T10:37:16","slug":"bogenrandsignaturen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=1234","title":{"rendered":"Basiswissen Philatelie (VIII) &#8211; Bogenrandsignaturen"},"content":{"rendered":"<p>Hallo<\/p>\n<p>Heute wenden wir uns einem sehr interessanten Randgebiet der Philatelie zu: den Bogenrandsignaturen. Welche Aufdrucke und Angaben k\u00f6nnen wir auf den <strong>R\u00e4ndern von Schalterbogen<\/strong> der ersten Briefmarkenausgabe f\u00fcr das Saarland finden?<\/p>\n<p>Schauen wir uns einen <strong>Schalterbogen<\/strong> der <strong>1. Offenburger Ausgabe<\/strong> einmal genau an.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1236 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/75-A-416-19461228-Y-833x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"833\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/75-A-416-19461228-Y-833x1024.jpg 833w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/75-A-416-19461228-Y-244x300.jpg 244w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/75-A-416-19461228-Y-768x944.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/75-A-416-19461228-Y.jpg 1198w\" sizes=\"auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px\" \/><\/p>\n<p>Die Abbildung zeigt einen Schalterbogen des <a href=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=1115\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>75 Pfennig-Wertes<\/strong><\/a> bestehend aus zehn Reihen zu jeweils zehn Marken; insgesamt somit 100 Marken. Der Bogen ist im Bereich des Markenaufdrucks sowie am oberen Rand perforiert. Der Rest des Bogens, also der linke, der untere und der rechte Rand weisen keine Perforation auf.<\/p>\n<p>Am oberen Rand des <strong>Schalterbogens<\/strong> sind \u00fcber jeder der zehn Reihen Werte in der Farbe der Marken, im konkreten Fall Blau, aufgedruckt. Die Werte geben den Wert der in den Reihen vorhandenen Marken von links nach rechts addierend in Reichsmark &#8211; ohne W\u00e4hrungsangabe &#8211; wieder und werden als <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reihenwertz\u00e4hler\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Reihenwertz\u00e4hler<\/strong><\/a> bezeichnet. Die linke Reihe hat einen Wert von <strong>7,50 RM<\/strong>, die zwei linken Reihen zusammen <strong>15,00 RM<\/strong> usw. Der gesamte Bogen hat einen Wert von <strong>75 RM<\/strong>. Die Postbeamten fingen mit der Trennung der Marken aus dem Schalterbogen in der Regel unten rechts an. Sie gaben also die Marken von unten nach oben und von rechts nach links aus. Am Abend konnte der Schalterbeamte bei der t\u00e4glichen Bestandsaufnahme den Wert der verbleibenden Marken mit Hilfe des Reihenwertz\u00e4hlers rasch ermitteln. Beispiel: Es verbleiben sechs vollst\u00e4ndige Reihen und drei Marken der siebten Reihe. Das ergibt 45 RM gem\u00e4ss Reihenwertz\u00e4hler der sechsten Reihe plus dreimal 75 Pfennig oder gesamt 47,25 RM. In Zeiten ohne Addiermaschine oder Taschenrechner ein nicht zu untersch\u00e4tzendes Hilfsmittel.<\/p>\n<p>Uns Briefmarkensammler helfen die <strong>Reihenwertz\u00e4hler<\/strong> bei der Bestimmung des Bogenfeldes. Nehmen wir das Beispiel des <a href=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=1115\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>75 Pfennig-Wertes<\/strong><\/a>. Liegt und eine Marke mit anh\u00e4ngendem Reihenwertz\u00e4hler <strong>37,50<\/strong> vor, wissen wir, dass es sich um eine Marke des Bogenfeldes 5 handelt.<\/p>\n<p>Auch eine weitere Markierung auf dem abgebildeten Bogen half den Schalterbeamten bei der Bestandsaufnahme. Rechts oben finden wir die Zahl 59 in Handschrift notiert. Die <strong>Schalterbogen<\/strong> kamen in Stapeln zu den Poststellen und wurden h\u00e4ufig bei Erhalt von Hand durchnummeriert. Der unterste Bogen erhielt dabei die Nummer 1. Der Schalterbeamte wusste so jederzeit genau, wie viele vollst\u00e4ndige Bogen eines Werts noch verblieben. Dies war sowohl f\u00fcr die rasche Bestandsaufnahme aber auch f\u00fcr die Steuerung von Nachbestellungen hilfreich. Diese Markierung wird auch <strong>handschriftlicher Bogenz\u00e4hler<\/strong>\u00a0genannt.<\/p>\n<p>Wenden wir uns nun dem Unterrand des Schalterbogens zu.<\/p>\n<ul>\n<li>Links unten die <strong>Bogennummer<\/strong>: der Buchstabe <strong>A<\/strong>, gefolgt von <strong>No <\/strong>der Zahl <strong>416<\/strong> und einem <strong>Stern<\/strong> resp. Rosette.<\/li>\n<li>Rechts unten das <strong>Datum des Bogenranddrucks<\/strong>: \u00abGedruckt am: 28. Dezember 1946\u00bb<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bogennummer und Druckdatum wurden nach dem Druck der Markenb\u00f6gen in einem weiteren Arbeitsschritt mit einer <strong>Schnellpresse Typ Rex<\/strong> im Buchdruckverfahren aufgedruckt. Der linke Teil des Druckbogens (zwei Schalterb\u00f6gen) erhielt bei diesem Arbeitsschritt den Buchstaben <strong>A<\/strong> mit fortlaufender Nummerierung, der rechte Teil des Druckbogens den Buchstaben <strong>B<\/strong> mit derselben Nummerierung. Die Druckerei Franz Burda verwendete r\u00fcckw\u00e4rts z\u00e4hlende <strong>Nummerierwerke<\/strong>. Das heisst, die fr\u00fcher gedruckten B\u00f6gen weisen h\u00f6here Bogennummern auf als die sp\u00e4ter gedruckten.<\/p>\n<p>Beim Druck von Bogennummern und Druckdatum auf den Druckb\u00f6gen des <a href=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=1115\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>75 Pfennig-Werts<\/strong><\/a> \u2013 dieser Wert wurde als erster der 20 Werte der <strong>1. Offenburger Ausgabe<\/strong> an den Tagen 27.\/28.\/30. Dezember 1946 hergestellt \u2013\u00a0war das Nummerierwerk so eingestellt, dass bei kleineren Nummern keine voranlaufenden Nullen gedruckt wurden. Hierdurch kommen sowohl f\u00fcnf-, vier-, drei-, und wahrscheinlich sogar zwei- und einstellige Bogennummern vor. Von zwei- und einstelligen Bogennummern liegen mir keine Exemplare vor.<\/p>\n<p>Nachfolgend eine Bogennummer im Detail:<\/p>\n<figure id=\"attachment_1258\" aria-describedby=\"caption-attachment-1258\" style=\"width: 840px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1258 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Bogennummer-4-stellig-1-1024x439.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Bogennummer-4-stellig-1-1024x439.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Bogennummer-4-stellig-1-300x129.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Bogennummer-4-stellig-1-768x329.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Bogennummer-4-stellig-1-1200x514.jpg 1200w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Bogennummer-4-stellig-1.jpg 1300w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1258\" class=\"wp-caption-text\">45 Pfennig-Wert, 4-stellige Bogennummer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Es handelt sich um die Bogennummer eines 45 Pfennig-Bogens. Sch\u00f6n zu erkennen: Das Z\u00e4hlwerk war auf\u00a0vierstellige Nummern voreingestellt. Im Gegensatz zum 75 Pfennig-Wert jedoch mit voranlaufenden Nullen. Die Bogennummern sind somit immer vierstellig, z.B. 0092.<\/p>\n<p>Die Aussage des <strong>Saarhandbuches<\/strong>, Kap. 402 S. 6, dass \u00abdie alten, f\u00fcr den Druck der 75 Pf verwendeten Nummerierwerke &#8230; f\u00fcr den Druck der \u00fcbrigen Werte durch neue, f\u00fcnfstellige Nummerierwerke ersetzt [wurden]\u00bb, ist so nicht korrekt. Schon beim 75 Pfennig-Wert existieren 5-stellige Bogennummern. Wie ich in einem sp\u00e4teren Beitrag darlegen werde, wurden die beiden Nummerierwerke der <strong>Schnellpresse Typ Rex<\/strong> gar nicht ausgetauscht. Bei den ersten gedruckten Werten, 75 Pfennig, 12 Pfennig und 45 Pfennig Bogenrandsignaturhat man jedoch mit den Einstellungen der Nummerierwerke gespielt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1279\" aria-describedby=\"caption-attachment-1279\" style=\"width: 802px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1279 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/1w-802x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"802\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/1w-802x1024.jpg 802w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/1w-235x300.jpg 235w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/1w-768x980.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/1w-1200x1532.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 802px) 100vw, 802px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1279\" class=\"wp-caption-text\">45 Pfennig-Wert, 4-stellige Bogennummer voranlaufende Nullen<\/figcaption><\/figure>\n<p>S\u00e4mtliche anderen Werte der <strong>Saar I<\/strong> wurden von f\u00fcnfstelligen Z\u00e4hlwerke mit voranlaufenden Nullen bedruckt (vgl. nachstehende Abbildung).<\/p>\n<figure id=\"attachment_1280\" aria-describedby=\"caption-attachment-1280\" style=\"width: 840px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1280 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/2x-1024x436.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"358\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/2x-1024x436.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/2x-300x128.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/2x-768x327.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/2x-1200x511.jpg 1200w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/2x.jpg 1308w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1280\" class=\"wp-caption-text\">12 Pfennig-Wert, 5-stellige Bogennummer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Beim <strong>Datum des Bogenranddrucks<\/strong> unterscheiden wir gem\u00e4ss <strong>Saarhandbuch<\/strong> drei Typen (<strong>I<\/strong>, <strong>II<\/strong>, <strong>III<\/strong>):<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Typ I<\/strong>: Druck in Grotesk-Schrift. Nach <strong>am<\/strong> folgt ein Doppelpunkt. Typ I tritt bei allen B\u00f6gen vom 27. Dezember 1946 bis einschliesslich 8. Februar 1947 auf. Ausnahme: <strong>6 Pfennig-Wert<\/strong> mit Druckdatum <strong>5. Februar 1947<\/strong> (vgl. Abbildung)<\/li>\n<li><strong>Typ II<\/strong>: Druck in Grotesk-Schrift. Vom 10. Februar bis zum letzten Drucktag am 21. Februar 1947 folgt dem &#8222;am&#8220; kein Doppelpunkt.<\/li>\n<li><strong>Typ III<\/strong>: Druck in Antiqua-Schrift. An den Drucktagen 16.\/17. Februar 1947 wurde das Druckdatum einer Teilauflage des 8 Pfennig-Werts und der Gesamtauflage des 80-Pfennig-Werts in Antiqua gedruckt. Die ist erkennt man rasch an den Ligaturen der Buchstaben und Zahlen. Bei dem ebenfalls am 17. Februar 1947 gedruckten 40 Pfennig-Wert tritt Typ III nicht auf.<\/li>\n<\/ul>\n<figure id=\"attachment_1238\" aria-describedby=\"caption-attachment-1238\" style=\"width: 590px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1238 size-full\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/19470129-1M-3.jpg\" alt=\"\" width=\"590\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/19470129-1M-3.jpg 590w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/19470129-1M-3-300x229.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 590px) 100vw, 590px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1238\" class=\"wp-caption-text\">Druckdatum Typ I (mit Doppelpunkt) gedruckt in Grotesk-Schrift<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1282\" aria-describedby=\"caption-attachment-1282\" style=\"width: 840px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1282 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/4z-1024x691.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/4z-1024x691.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/4z-300x203.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/4z-768x519.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/4z-1200x810.jpg 1200w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/4z.jpg 1789w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1282\" class=\"wp-caption-text\">Druckdatum Typ II (ohne Doppelpunkt) gedruckt in Grotesk-Schrift<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1281\" aria-describedby=\"caption-attachment-1281\" style=\"width: 840px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1281 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/3y-1024x696.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"571\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/3y-1024x696.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/3y-300x204.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/3y-768x522.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/3y-1200x815.jpg 1200w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/3y.jpg 1782w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1281\" class=\"wp-caption-text\">Druckdatum Typ II (ohne Doppelpunkt, Ausnahme)<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1239\" aria-describedby=\"caption-attachment-1239\" style=\"width: 840px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1239\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/19470216-8-Pf-4-Komma-statt-Punkt.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"546\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/19470216-8-Pf-4-Komma-statt-Punkt.jpg 880w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/19470216-8-Pf-4-Komma-statt-Punkt-300x195.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/19470216-8-Pf-4-Komma-statt-Punkt-768x499.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1239\" class=\"wp-caption-text\">Druckdatum Typ III (ohne Doppelpunkt nach \u2039am\u203a) gedruckt in Antiqua-Schrift<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ihr habt sicherlich bemerkt, dass beim abgebildeten Druckdatum des <strong>8 Pfennig-Werts<\/strong> zur Kennzeichnung der Ordnungszahl statt eines Punkts ein Komma gesetzt wurde. Dieser Fehler wurde nach etwa 2&#8217;000 bedruckten B\u00f6gen von Mitarbeitern der Druckerei Burda entdeckt und retuschiert. Die retuschierten Druckdaten des <strong>8 Pfennig-<\/strong> sowie des <strong>80 Pfennig-Werts<\/strong> weisen alle ein verst\u00fcmmeltes Komma anstatt eines Ordnungspunktes auf.<\/p>\n<p>Die drei <strong>Bogenrandsignaturen<\/strong>, die auf allen Schalterb\u00f6gen der <strong>1. Offenburger Ausgabe<\/strong> vorkommen, sind:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Reihenwertz\u00e4hler<\/strong> auf dem Oberrand<\/li>\n<li><strong>Bogennummer<\/strong> auf dem Unterrand links<\/li>\n<li><strong>Druckdatum<\/strong> auf dem Unterrand rechts<\/li>\n<\/ul>\n<p>Was findet ihr sonst noch auf den Bogenr\u00e4ndern?<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Handschriftlicher Bogenz\u00e4hler<\/strong> oben rechts (nicht immer)<\/li>\n<li>Am Unterrand der B\u00f6gen oft Spuren, die die Greifer einer der beiden verwendeten <strong>Titan-Flachperforationsmaschinen<\/strong> hinterlassen hat.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bis dann<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">__________<\/p>\n<p>Folgt mir auf <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/SaarPhilatelist\"><b>Facebook<\/b><\/a> und ihr seid immer auf dem Laufenden.<\/p>\n<p><b>#saarphila #saarphilatelie<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo Heute wenden wir uns einem sehr interessanten Randgebiet der Philatelie zu: den Bogenrandsignaturen. 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