{"id":1868,"date":"2018-10-30T03:00:51","date_gmt":"2018-10-30T02:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.saarphilatelie.com\/?p=1868"},"modified":"2024-10-06T12:46:20","modified_gmt":"2024-10-06T10:46:20","slug":"wiederkehrende-feldmerkmale-vii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=1868","title":{"rendered":"Wiederkehrende Feldmerkmale (VI) &#8211; Die \u2039Augenbraue\u203a"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><span class='maxbutton-2-container mb-container'><a class=\"maxbutton-2 maxbutton maxbutton-aktuelles\" title=\"f\u00fcnfter Beitrag\" href=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=1753\"><span class='mb-text'>FOLGE 5<\/span><\/a><\/span><\/p>\n<p>Hallo<\/p>\n<p><strong>Wiederkehrende Feldmerkmale<\/strong>; zum sechsten Mal ist dies der Titel eines meiner Beitr\u00e4ge. Kein Grund, sich entspannt zur\u00fcckzulehnen: Denn f\u00fcr Spannung habe ich gesorgt. Stelle ich im Folgenden doch zwei <strong>Feldmerkmale<\/strong> vor, die beide:<\/p>\n<ul>\n<li>im MICHEL\u00ae Saar-Spezial 2017 als Plattenfehler (<a href=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=1069\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>sic<\/strong><\/a>!) gelistet sind und<\/li>\n<li>viele <strong>Amis Faux<\/strong> haben, die von Verk\u00e4ufern h\u00e4ufig &#8211; und h\u00e4ufig aus Unwissen &#8211; als vermeintlich h\u00f6herwertige Marken angeboten werden (vgl. <a href=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=164\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>hier<\/strong><\/a>).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich verspreche euch, ihr werdet nach der spannenden Lekt\u00fcre eure Saar-Sammlung hervorholen und schauen, ob nicht ein bislang unerkannter <strong>Ami Faux<\/strong>\u00a0darin schlummert. Ich m\u00f6chte nochmal betonen. <strong>Amis Faux<\/strong> sind sammelw\u00fcrdig. Einer Marke mit dem korrekten Feldmerkmal eine Marke mit einem\u00a0<strong>Ami Faux<\/strong> gegen\u00fcberzustellen, erh\u00f6ht durchaus die Aussagekraft einer Sammlung.<\/p>\n<p>Wer mit dem Begriff <strong>Ami Faux<\/strong> noch nichts anfangen kann, den verweise ich auf die Erl\u00e4uterung am Schluss dieses Beitrags.<\/p>\n<p>Ach ja! Ich verspreche euch auch, dass dieser Beitrag mehr Abbildungen aufweist, als der vorhergehende. Generell sind aussagekr\u00e4ftige Abbildungen nicht nur das Salz in der Suppe eines gelungenen Beitrags, es sind auch die aufwendigsten Teile desselben. Ob dies der Grund ist, weshalb in den durchschnittlichen <strong>Briefmarken-Katalogen<\/strong> daran Mangel herrscht?<\/p>\n<p>Genug der Vorrede. Ich m\u00f6chte mit einer Frage beginnen:<\/p>\n<blockquote><p>W\u00fcrdet ihr eine Marke des 10 Pfennig-Werts der <strong>1. Offenburger Ausgabe<\/strong> mit dem Feldmerkmal auf Anhieb erkennen, welches im Michel unter <strong>MiNr. 210Z V<\/strong> katalogisiert ist?<\/p><\/blockquote>\n<p>Die versierten Saar-Sammler unter euch werden nun sicherlich wie aus der Pistole geschossen antworten:<\/p>\n<blockquote><p>Ist das nicht die violette Marke mit der Einbuchtung \u00fcber der 0 der Wertangabe 10?<\/p><\/blockquote>\n<p>Die anderen werden wahrscheinlich erst einmal den einen oder anderen Briefmarkenkatalog zu Rate ziehen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Was ist nun an diesem <strong>Feldmerkmal<\/strong>\u00a0so interessant, das ich dar\u00fcber einen Beitrag verfasse? Diese Marke ist ja nicht unbedingt besonders selten. Dieses\u00a0<strong>wiederkehrende\u00a0Feldmerkmal<\/strong> &#8211; wie alle wiederkehrenden Feldmerkmalen &#8211; tritt auf beiden Teilb\u00f6gen der 200 Marken umfassenden Druckb\u00f6gen auf. Es wurden 1947 nach offiziellen Quellen insgesamt 40&#8217;400 Exemplare gedruckt. 363 Exemplare wurden im Verlauf der <strong>saarl\u00e4ndischen W\u00e4hrungsreform<\/strong> 1947 in Franken-W\u00e4hrung \u00fcberdruckt (<strong>Malstatt-Burbacher \u00dcberdruckausgabe, MBD I<\/strong> auch Urdruck) und ca. 100 Exemplare wurden 1948 schlussendlich vernichtet. Einige Exemplare d\u00fcrften auch aus anderen Gr\u00fcnden &#8211; nach Erhalt der Postsendung weggeworfen, eingerissen etc. &#8211; die Zeitl\u00e4ufte nicht \u00fcberstanden haben. Die Marke ist mit MICHEL\u00ae-Euro 4,00 und damit realistisch etwa mit Euro 1,00 auch nicht allzu hoch bewertet. Ich gehe somit davon aus, dass sich wohl ein Exemplar auch in eurer Sammlung finden wird. Gerade die wahrscheinlich weite Verbreitung dieser Marke mit dem \u2013 recht auff\u00e4lligen \u2013\u00a0<strong>Feldmerkmal<\/strong> macht diesen Beitrag ja so spannend.<\/p>\n<p>Warum? Daf\u00fcr brauche ich nur die eingangs gestellte Frage umformulieren:<\/p>\n<blockquote><p>Seid ihr sicher, dass ihr beim Kauf das Feldmerkmal korrekt erkannt habt, resp. der Verk\u00e4ufer die entsprechende Marke korrekt identifiziert hat? Seid ihr sicher, dass in eurer Sammlung tats\u00e4chlich eine Exemplar mit dem Feldmerkmal vom <strong>Feld 4AB<\/strong> steckt?<\/p><\/blockquote>\n<p>Die typisch verschwurbelte Beschreibung im <strong>MICHEL\u00ae Saar-Spezial 2017<\/strong> f\u00fcr die MiNr. 210Z V lautet:<\/p>\n<blockquote><p><strong>Einkerbung \u00fcber \u20390\u203a der Wertangabe \u203910\u203a (Feld 4)<\/strong>.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich stelle nachfolgend drei Briefmarken vor, die alle als <strong>MiNr. 210Z PF V<\/strong> verkauf worden sind. Welche der Briefmarken zeigt korrekt das im Michel katalogisiere Feldmerkmal? Und &#8230; welche der gezeigten Varianten steckt in Ihrem Briefmarken-Album?<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1881\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-44-A-x-253x300.jpg\" alt=\"\" width=\"270\" height=\"320\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-44-A-x-253x300.jpg 253w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-44-A-x.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1880\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-44-A-Detail-x.jpg\" alt=\"\" width=\"318\" height=\"320\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-44-A-Detail-x.jpg 283w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-44-A-Detail-x-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 318px) 100vw, 318px\" \/><\/p>\n<p>Die Beschreibung der MICHEL\u00ae-Redaktion passt gut, finde ich. Ihr auch? Das ist eine Kerbe!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1884\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-65-A-x-253x300.jpg\" alt=\"\" width=\"270\" height=\"321\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-65-A-x-253x300.jpg 253w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-65-A-x.jpg 512w\" sizes=\"auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1883\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-65-A-Detail-x.jpg\" alt=\"\" width=\"321\" height=\"321\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-65-A-Detail-x.jpg 287w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-65-A-Detail-x-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 321px) 100vw, 321px\" \/><\/p>\n<p>Hier passt die Beschreibung ebenfalls, nicht wahr? Aber es ist doch keine Kerbe, eher eine Einbuchtung.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1885\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-4-B-x-255x300.jpg\" alt=\"\" width=\"270\" height=\"318\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-4-B-x-255x300.jpg 255w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-4-B-x.jpg 513w\" sizes=\"auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1886\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-4-B-OR-Detail-x.jpg\" alt=\"\" width=\"319\" height=\"318\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-4-B-OR-Detail-x.jpg 287w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-4-B-OR-Detail-x-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 319px) 100vw, 319px\" \/><\/p>\n<p>Tja, ebenfalls kein rechte Einkerbung \u2013 von was auch? \u2013 und so eine punktierte Farblinie um die Wertangabe \u203910\u203a. Davon steht nichts im Michel. Also eher nicht, oder?<\/p>\n<p>Der inzwischen verzweifelte Sammler, dem ja in der Regel nur eine einzelne Briefmarken und kein kompletter Schalterbogen oder eine Marke mit anh\u00e4ngendem Randst\u00fcck vorliegt \u00a0&#8211; <strong>Feld 4 AB<\/strong> stammt aus der ersten waagerechten Bogenreihe, da k\u00f6nnte ein Randfeld mit <a href=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=1234\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Reihenwertz\u00e4hler<\/strong><\/a> auftreten &#8211; dieser Sammler wirft entweder das Handtuch oder sagt sich: \u00abMeine Marke passt schon.\u00bb Das ist meine Erfahrung aus unz\u00e4hligen Gespr\u00e4chen und Chats. Statt das Handtuch zu werfen, sollten diese Sammler lieber ihren Briefmarkenkatalog im Altpapier entsorgen.<\/p>\n<p>Nach meinen Beobachtungen und Erfahrungen k\u00f6nnen in der MICHEL\u00ae-Redaktion keine Briefmarkensammler und schon gar keine Philatelisten vertreten sein. Sonst d\u00fcrften solche Schnitzer weder vorkommen und schon gar nicht \u00fcber Jahrzehnte von Katalogausgabe zu Katalogausgabe mitgeschleppt werden.<\/p>\n<p>Item. Unser fiktiver Sammler greift nach dem letzten Strohhalm. Es wird doch eine Abbildung des Feldmerkmals im teuren Katalog haben! Weit gefehlt. F\u00fcr die \u00fcber 100 Plattenfehler (<a href=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=1069\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>sic<\/strong><\/a>!) bietet der teure Michel-Katalog lausige 14 Abbildungen. Davon sind aber &#8211; leider &#8211; nicht alle korrekt (vgl. <a href=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=1753\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>hier<\/strong><\/a>). Pech, sagen die einen. Zum Fenster herausgeworfenes Geld, sage ich.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte eure Geduld nicht \u00fcber Geb\u00fchr strapazieren. Ich biete euch bei in diesem Blog das, was unserem fiktiven Sammler fehlt. Eine Marke mit anh\u00e4ngendem Oberrand und <strong>Reihenwertz\u00e4hler<\/strong>, einer der <a href=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=1234\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Bogenrandsignaturen<\/strong><\/a> die auf B\u00f6gen der Ausgaben<strong> Berufe und Sehensw\u00fcrdigkeiten an der Saar<\/strong>\u00a0vorkommen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1892\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-4-B-OR-147x300.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"367\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-4-B-OR-147x300.jpg 147w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-4-B-OR-502x1024.jpg 502w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-4-B-OR.jpg 511w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1891\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-4-B-OR-Detail.jpg\" alt=\"\" width=\"368\" height=\"367\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-4-B-OR-Detail.jpg 287w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-4-B-OR-Detail-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 368px) 100vw, 368px\" \/><\/p>\n<p>Das, was nicht im MICHEL\u00ae-Katalog steht, ist das entscheidende Kriterium zur sicheren Bestimmung des <strong>Feldmerkmals<\/strong>: eine d\u00fcnne, gestrichelte, farbige Linie rund um die Wertangabe \u203910\u203a. \u00a0Ein Blick in das <strong>Saarhandbuch<\/strong>:<\/p>\n<blockquote><p>Einkerbung \u00fcber der Null. Kontur an der 10.<\/p><\/blockquote>\n<p>Diese Beschreibung ist auch kein Ausbund an (vor-)bildlicher Beschreibung. Aber es wird eine Kontur erw\u00e4hnt. Also etwas, was neben der \u00abEinkerbung \u00fcber der Null\u00bb vorhanden sein muss. Nur was ist eine Kontur? Das <strong>Saarhandbuch<\/strong> liefert leider ebenfalls keine Abbildung des Feldmerkmals.<\/p>\n<p>Nicht nur der Titel meine Beitrags verr\u00e4t es: Es handelt sich um ein <strong>wiederkehrendes Feldmerkmal<\/strong>. Schauen wir, welche Erkenntnisse sich aus einem Vergleich ergeben.<\/p>\n<p>Das Feldmerkmal tritt nicht nur, aber im Michel-Katalog gelistet auch beim 8 Pfennig-Wert auf. Wie beim 10 Pfennig-Wert existieren auch hier, wenn auch weniger, <strong>Amis Faux<\/strong>. Weshalb dieser Abstecher? Einerseits m\u00f6chte ich Ihnen ja ein wiederkehrendes Feldmerkmal anhand von zwei Beispielen vorstellen. Andererseits ist dieses Beispiel erheiternd: Copy\/Paste scheint schon vor der weiten Verbreitung von Computern nicht immer zum gew\u00fcnschten Ergebnis gef\u00fchrt zu haben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1895 size-full\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/8-Pf-44-A.jpg\" alt=\"\" width=\"510\" height=\"605\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/8-Pf-44-A.jpg 510w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/8-Pf-44-A-253x300.jpg 253w\" sizes=\"auto, (max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1894 size-full\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/8-Pf-15-A-x.jpg\" alt=\"\" width=\"512\" height=\"605\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/8-Pf-15-A-x.jpg 512w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/8-Pf-15-A-x-254x300.jpg 254w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><\/p>\n<p>Abgebildet sind: oben, 8 Pfennig Feld 44AB (MiNr. 209Z III) und unten ein <strong>Ami Faux<\/strong>, 8 Pfennig Feld 15AB<\/p>\n<p>Was bei dem 8 Pfennig-Wert, Feld 44AB, generell besser zu erkennen ist, als beim 10 Pfennig-Wert, ist die gestrichelte, farbige Linie rund um die Wertziffer. Was daran so erheiternd ist?<\/p>\n<p>Das <strong>Saarhandbuch<\/strong> schreibt:<\/p>\n<blockquote><p>Kontur um die 8. Einbuchtung \u00fcber der 8.<\/p><\/blockquote>\n<p>Die MICHEL\u00ae-Redaktion macht aus dieser Vorlage:<\/p>\n<blockquote><p>Kontur \u00fcber der Wertziffer 8 ausgebuchtet.<\/p><\/blockquote>\n<p>Kein Wunder, dass Sammler schier verzweifeln.<\/p>\n<p>Bei beiden Feldmerkmalen, beim 10 Pfennig-Wert als auch beim 8 Pfennig-Wert ist neben der Einbuchtung und dem gestrichelten Farbstrich eine weitere Gemeinsamkeit festzustellen: ein oben dunkler Rand der Einbuchtung, die ich <strong>Augenbraue<\/strong>\u00a0getauft habe.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1896 size-full\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-4-B-x-1.jpg\" alt=\"\" width=\"513\" height=\"604\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-4-B-x-1.jpg 513w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/10-Pf-4-B-x-1-255x300.jpg 255w\" sizes=\"auto, (max-width: 513px) 100vw, 513px\" \/><\/p>\n<p>Eine korrekte Beschreibung dieses Feldmerkmals, welches auch auf anderen Werten der <strong>1. Offenburger Ausgabe<\/strong> mit dem Bildmotiv <strong>Bergmann im Streb vor Saarlandschaft<\/strong> auftritt, w\u00e4re aus meiner Sicht:<\/p>\n<blockquote><p>\u00abDunkle Augenbraue. Einbuchtung des unteren, rechten Bildrands oberhalb der 0 der Wertangabe 10; feiner, gestrichelter Farbstrich um die Wertangabe herum.\u00bb Vorsicht: Amis Faux.<\/p><\/blockquote>\n<p>Diese Buttons bringen euch zu den anderen Beitr\u00e4gen \u00fcber wiederkehrende Feldmerkmale bei der Originalausgabe <strong>Berufe und Sehensw\u00fcrdigkeiten an der Saar<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span class='maxbutton-2-container mb-container'><a class=\"maxbutton-2 maxbutton maxbutton-aktuelles\" title=\"erster Beitrag\" href=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=1143\"><span class='mb-text'>FOLGE 1<\/span><\/a><\/span><span class='maxbutton-2-container mb-container'><a class=\"maxbutton-2 maxbutton maxbutton-aktuelles\" title=\"zweiter Beitrag\" href=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=1162\"><span class='mb-text'>FOLGE 2<\/span><\/a><\/span><span class='maxbutton-2-container mb-container'><a class=\"maxbutton-2 maxbutton maxbutton-aktuelles\" title=\"dritter Beitrag\" href=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=1184\"><span class='mb-text'>FOLGE 3<\/span><\/a><\/span><span class='maxbutton-2-container mb-container'><a class=\"maxbutton-2 maxbutton maxbutton-aktuelles\" title=\"vierter Beitrag\" href=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=1671\"><span class='mb-text'>FOLGE 4<\/span><\/a><\/span><span class='maxbutton-2-container mb-container'><a class=\"maxbutton-2 maxbutton maxbutton-aktuelles\" title=\"f\u00fcnfter Beitrag\" href=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=1753\"><span class='mb-text'>FOLGE 5<\/span><\/a><\/span><\/p>\n<p>Am Schluss dieses Beitrages zitiere ich aus einem Vortrag, den ich im Jahr 2016 vor der <strong>ArGe Saar<\/strong> gehalten habe:<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"Text\">\u00abLassen Sie mich ein Fazit ziehen. Die Beschreibungen der <strong>Feldmerkmale<\/strong> der Werte der <strong>1. Offenburger Ausgabe<\/strong> im Michel sind \u00e4usserst knapp bemessen. Hinzu kommt die sehr sparsame Verwendung von Abbildungen. Nur die Verlagsredaktoren zu schelten w\u00e4re jedoch zu einfach. Ausf\u00fchrliche Beschreibungen oder mehr Abbildungen ben\u00f6tigen Platz, was den ohnehin hohen Preis des Produkts weiter erh\u00f6hen w\u00fcrde. Sind wir Sammler bereit, einen h\u00f6heren Preis zu bezahlen? Andererseits leidet aus meiner Sicht die Glaubw\u00fcrdigkeit der Institution <strong>MICHEL\u00ae<\/strong>, wenn der verst\u00e4ndliche Wunsch nach Platzeinsparung und Margenoptimierung zu Lasten von Genauigkeit, Klarheit und Pr\u00e4gnanz resp. zu Lasten der Sammler geht. Mein Wunsch an die Michel-Redaktion: F\u00fcr die n\u00e4chste &#8211; l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llige &#8211; \u00fcberarbeitete Neuausgabe des Handbuch-Katalogs Saar mehr Platz einkalkulieren und nicht nur das vorliegende Material aus dem MICHEL\u00ae Deutschland-Spezial und dem Ganzsachen-Katalog Deutschland ein weiteres Mal verwerten.\u00bb<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Tja, fast drei Jahre sp\u00e4ter kann ich feststellen, dass sich an der Ausgabepolitik des Schwaneberger-Verlages rein gar nichts ge\u00e4ndert hat. Auch die 4. Auflage des Saar-Kataloges von 2017 wimmelt nur von Ungenauigkeiten, Auslassungen und Fehlern.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span class='maxbutton-2-container mb-container'><a class=\"maxbutton-2 maxbutton maxbutton-aktuelles\" title=\"siebter Beitrag\" href=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=2359\"><span class='mb-text'>FOLGE 7<\/span><\/a><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">__________<\/p>\n<h3><strong>Definition Ami Faux<\/strong><\/h3>\n<p>Briefmarken mit <strong>Feldmerkmalen<\/strong>, auf welche die vagen, unpr\u00e4zisen Beschreibungen von in der Regel h\u00f6herpreisigen Abarten, die in Briefmarken-Katalogen und\/oder Handb\u00fcchern aufgef\u00fchrt sind, ebenfalls zutreffen, jedoch von einem anderen Bogenfeld stammen. Das Angebot an Amis Faux ist insbesondere auf Internetauktionen hoch und wird durch die in Katalogen h\u00e4ufig fehlenden Abbildungen bef\u00f6rdert.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">__________<\/p>\n<h5><strong>Steckbrief des 8 Pfennig-Werts<\/strong><\/h5>\n<ul>\n<li><strong>Wert<\/strong>: 8 Pfennig<\/li>\n<li><strong>Motiv<\/strong>: Bergmann im Streb vor Saarlandschaft<\/li>\n<li><strong>Farbe<\/strong>: feuerrot<\/li>\n<li><strong>Papier<\/strong>: dickes, gelblichgraues Papier; rau und h\u00e4ufig mit unter der Lupe erkennbaren, l\u00e4ngeren Stofff\u00e4den<\/li>\n<li><strong>Gummierung<\/strong>: gr\u00e4ulichbraunes <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gummi_arabicum\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Gummi arabicum<\/strong><\/a><\/li>\n<li><strong>Wasserzeichen<\/strong>: ohne<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Briefmarkentrennung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Z\u00e4hnung<\/strong><\/a>: K14 (= 14 Zahnl\u00f6cher auf 2 Zentimeter bei <strong>Kammz\u00e4hnung<\/strong>)<\/li>\n<li><strong>Bekannte Druckdaten<\/strong>: das Wochenende vom 15.\/16. Februar 1947<\/li>\n<li><strong>Erstausgabedatum<\/strong>: 7. M\u00e4rz 1947<\/li>\n<li><strong>G\u00fcltigkeit<\/strong>: 19. November 1947 (w\u00e4hrend der Woche vom 20.-27. November waren noch Mischfrankaturen zugelassen; Quelle: <strong>Saarhandbuch<\/strong>)<\/li>\n<li><strong>Auflage<\/strong>: 2\u2019520\u2019000 St\u00fcck, von denen innerhalb der G\u00fcltigkeit etwa 2\u2019507\u2019000 St\u00fcck am Schalter verkauft wurden<\/li>\n<li><strong>Vorgestelltes Feldmerkmal<\/strong>: Feld 44AB, \u00abDunkle Augenbraue. Einbuchtung des unteren, rechten Bildrands oberhalb der 0 der Wertangabe 8; feiner, gestrichelter Farbstrich um die Wertangabe herum\u00bb<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: center;\">__________<\/p>\n<h5><strong>Steckbrief des 10 Pfennig-Werts<\/strong><\/h5>\n<ul>\n<li><strong>Wert<\/strong>: 10 Pfennig<\/li>\n<li><strong>Motiv<\/strong>: Bergmann im Streb vor Saarlandschaft<\/li>\n<li><strong>Farbe<\/strong>: Purpurviolett<\/li>\n<li><strong>Papier<\/strong>: dickes, gelblichgraues Papier; rau und h\u00e4ufig mit unter der Lupe erkennbaren, l\u00e4ngeren Stofff\u00e4den<\/li>\n<li><strong>Gummierung<\/strong>: gr\u00e4ulichbraunes <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gummi_arabicum\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Gummi arabicum<\/strong><\/a><\/li>\n<li><strong>Wasserzeichen<\/strong>: ohne<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Briefmarkentrennung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Z\u00e4hnung<\/strong><\/a>: K14 (= 14 Zahnl\u00f6cher auf 2 Zentimeter bei <strong>Kammz\u00e4hnung<\/strong>)<\/li>\n<li><strong>Bekannte Druckdaten<\/strong>: 12.-14. Februar 1947<\/li>\n<li><strong>Erstausgabedatum<\/strong>: 7. M\u00e4rz 1947<\/li>\n<li><strong>G\u00fcltigkeit<\/strong>: 19. November 1947 (w\u00e4hrend der Woche vom 20.-27. November waren noch Mischfrankaturen zugelassen; Quelle: <strong>Saarhandbuch<\/strong>)<\/li>\n<li><strong>Auflage<\/strong>: 4&#8217;040\u2019000 St\u00fcck, von denen innerhalb der G\u00fcltigkeit etwa 3&#8217;990&#8217;000 St\u00fcck am Schalter verkauft wurden.\u00a0Ein Grossteil des Restbestandes wurde f\u00fcr den <strong>Malstatt-Burbacher Druck <\/strong>(MBD)\u00a0mit der Wertangabe 1 F \u00fcberdruckt.<\/li>\n<li><strong>Vorgestelltes Feldmerkmal<\/strong>: Feld 4AB, \u00abDunkle Augenbraue. Einbuchtung des unteren, rechten Bildrands oberhalb der 0 der Wertangabe 10; feiner, gestrichelter Farbstrich um die Wertangabe herum\u00bb<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bis dann<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">__________<\/p>\n<p>Folgt mir auf <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/SaarPhilatelist\"><b>Facebook<\/b><\/a> und ihr seid immer auf dem Laufenden.<\/p>\n<p><b>#saarphila #saarphilatelie<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo Wiederkehrende Feldmerkmale; zum sechsten Mal ist dies der Titel eines meiner Beitr\u00e4ge. Kein Grund, sich entspannt zur\u00fcckzulehnen: Denn f\u00fcr Spannung habe ich gesorgt. Stelle ich im Folgenden doch zwei Feldmerkmale vor, die beide: im MICHEL\u00ae Saar-Spezial 2017 als Plattenfehler (sic!) gelistet sind und viele Amis Faux haben, die von Verk\u00e4ufern h\u00e4ufig &#8211; und h\u00e4ufig&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[432,216,458],"tags":[],"class_list":["post-1868","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-definitionen","category-feldmerkmale","category-wiederkehrende-feldmerkmale"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1868","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1868"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1868\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1868"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1868"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1868"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}