{"id":2235,"date":"2018-12-17T18:35:26","date_gmt":"2018-12-17T17:35:26","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.saarphilatelie.com\/?p=2235"},"modified":"2024-10-06T20:57:06","modified_gmt":"2024-10-06T18:57:06","slug":"geschichte-des-saarlandes-ein-ueberblick-iii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=2235","title":{"rendered":"Geschichte des Saarlandes &#8211; Ein \u00dcberblick (III)"},"content":{"rendered":"<p>Hallo<\/p>\n<p>Im letzten <a href=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=2230\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Beitrag<\/strong><\/a> sind wir zeitlich an der Schwelle zum 20. Jahrhundert stehen geblieben. Das Gebiet des heutigen Saarlandes besteht aus drei Territorien: dem s\u00fcdwestlichen Teil der preussischen Rheinprovinz, dem westlichen Zipfel der bayrischen Pfalz und \u2013 mittendrin \u2013 dem zum Grossherzogtum Oldenburg geh\u00f6rigen F\u00fcrstentum Birkenfeld. Das Postwesen liegt in der Pfalz in der Hand der <strong>k\u00f6niglich-bayerischen Postverwaltung<\/strong> und in den beiden restlichen Gebieten in der Hand der preussisch dominierten <strong>Deutschen Reichspost<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>1914-1919<\/strong>: Der erste Weltkrieg endet in einer totalen Niederlage der Mittelm\u00e4chte \u00d6sterreich-Ungarn, Deutsches Kaiserreich und Osmanisches Reich. Grosse Gebiete, insbesondere in Belgien, Frankreich, Italien, Rum\u00e4nien, Galizien, Russland und auf dem Balkan sind verw\u00fcstet. Aber-Millionen Soldaten sind gefallen oder verwundet. Aber-Millionen Menschen sind weltweit verhungert oder an der Grippe gestorben. Die Regierung des osmanischen Reiches f\u00fchrt an den armenischen Einwohnern gezielt und systematisch Massaker und Todesm\u00e4rsche durch, die hunderttausende Opfer fordern.<\/p>\n<p>Die <strong>Pariser Vorortvertr\u00e4ge<\/strong> sollen nun im <strong>Sommer 1919<\/strong>\u00a0endlich Frieden schaffen, sollen verhindern, dass eine solch schreckliche Katastrophe unvorstellbaren Ausmasses nochmals die Menschheit heimsucht. Doch Rachsucht und mangelnde Diplomatie auf allen Seiten verkehren die Vorortvertr\u00e4ge ins Gegenteil. Sie werden die Keimzellen f\u00fcr Mord, Vertreibung und weiteren Krieg.\u00a0Auch nach dem <strong>Waffenstillstand vom 11. November 1918<\/strong> geht das Das Schlachten, Morden und Vertreiben munter weiter:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>1917-1923<\/strong>: russischer B\u00fcrgerkrieg unter Beteiligung der Entente-M\u00e4chte (Sowjetisierung Russland)<\/li>\n<li><strong>1918-1920<\/strong>: Lettisch-Russischer Krieg (Unabh\u00e4ngigkeit Lettlands)<\/li>\n<li><strong>1919<\/strong>: Rum\u00e4nisch-ungarischer Krieg<\/li>\n<li><strong>1919-1921<\/strong>: Irisch-britischer Krieg (Unabh\u00e4ngigkeit Irlands)<\/li>\n<li><strong>1919-1921<\/strong>: Polnisch-russischer Krieg<\/li>\n<li><strong>1919-1922<\/strong>: Griechisch-t\u00fcrkischer Krieg (Massenvertreibung von T\u00fcrken aus Griechenland und Griechen aus der T\u00fcrkei)<\/li>\n<li><strong>1920<\/strong>: T\u00fcrkisch-armenischer Krieg<\/li>\n<li><strong>1920-1922<\/strong>: Polnisch-litauischer Krieg<\/li>\n<li><strong>1921-1926<\/strong>: Rifkrieg zwischen nach Unabh\u00e4ngigkeit strebenden marokkanischen Rif-Kabylen auf der einen und Spanien sowie Frankreich auf der anderen Seite (Kolonialkrieg, Spanien setzt im grossen Masse auf Giftgas und wird bei Planung, Produktion und Einsatz durch deutsches Milit\u00e4r, deutsche Industrie und deutsche Fachleuten unterst\u00fctzt)<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr das Saarland ist von den Pariser Vorortvertr\u00e4gen insbesondere der am <strong>28. Juni 1919<\/strong> unterzeichnete <strong>Versailler Vertrag<\/strong> von Bedeutung. In den Artikeln 45-50 und den zugeh\u00f6rigen Anh\u00e4ngen wird eine als <strong>Territoire du bassin de la Sarre<\/strong> bezeichnete (im Folgenden <strong>Saargebiet<\/strong> genannte) Region des heutigen Saarlandes f\u00fcr die Dauer von 15 Jahren dem neu gegr\u00fcndeten V\u00f6lkerbund als Mandatsgebiet unterstellt. Die Grenzen dieses <strong>Saargebiets<\/strong> werden so gew\u00e4hlt, dass diese neben den Kohlegruben auch die Wohngebiete der Bergarbeiter einbeziehen.\u00a0Das <strong>Saargebiet<\/strong>\u00a0(nachfolgend Abbildungen von Flagge, Wappen und eine ungef\u00e4hre Karte) umfasst gesamthaft eine Fl\u00e4che von\u00a0ca. 1&#8217;920 Quadratkilometern mit etwa 780&#8217;000 Einwohnern.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1964\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Flagge-Saargebiet-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Flagge-Saargebiet-300x200.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Flagge-Saargebiet-768x512.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Flagge-Saargebiet-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Flagge-Saargebiet-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Flagge-Saargebiet.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>\u00a0\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1965\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Wappen-Saargebiet-287x300.jpg\" alt=\"\" width=\"287\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Wappen-Saargebiet-287x300.jpg 287w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Wappen-Saargebiet-768x803.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Wappen-Saargebiet-979x1024.jpg 979w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Wappen-Saargebiet-1200x1255.jpg 1200w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Wappen-Saargebiet.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 287px) 100vw, 287px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2226\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Saarbeckengebiet_map.gif\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"753\" \/><\/p>\n<p>Es ist vorgesehen, dass nach Ablauf von 15 Jahren ein <strong>Volksentscheid<\/strong> \u00fcber den Verbleib des Saargebiets entscheiden soll. Zur Auswahl stehen der Anschluss an Frankreich, der Anschluss an das Deutsche Reich oder der Verbleib beim V\u00f6lkerbund (Status Quo).<\/p>\n<p>Das Eigentum an den Steinkohlengruben des <strong>Saargebiets<\/strong> und das Recht zur alleinigen Ausbeutung derselben wird aufgrund der Vertragsbestimmungen ohne zeitliche Begrenzung, der franz\u00f6sischen Republik zugesprochen. Dies soll zumindest zu einem kleinen Teil eine deutsche Wiedergutmachung f\u00fcr die enormen, von Deutschen in Frankreich angerichteten, in einigen Gebieten sogar bis heute &#8211; mehr als 100 Jahre sp\u00e4ter &#8211; noch sichtbaren Verheerungen und Sch\u00e4den sein. Die saarl\u00e4ndischen Bergleute erhalten 1920 somit allesamt neue Arbeitgeber.<\/p>\n<p><strong>1920<\/strong>: Der <strong>V\u00f6lkerbund<\/strong> setzt nach dem Inkrafttreten des Versailler Vertrags am <strong>10. Januar 1920<\/strong> f\u00fcr das <strong>Saargebiet<\/strong>\u00a0die <strong>Commission de gouvernement du bassin de la Sarre<\/strong>, eine international besetzte Regierungskommission ein, welche am <strong>26. Februar 1920<\/strong>\u00a0(<strong>1<\/strong>) in Saarbr\u00fccken ihre Arbeit aufnimmt. Pr\u00e4sidenten der Regierungskommission sind:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Victor_Rault\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Victor Rault<\/strong><\/a> 1920-1926<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/George_Washington_Stephens\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>George Washington Stevens<\/strong><\/a> 1926-1927<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ernest_Wilton\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Sir Ernest Wilton<\/strong><\/a> 1927-1932<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geoffrey_Knox\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Sir Geoffrey Knox<\/strong><\/a> 1932-1935<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ein Mitglied der\u00a0<strong>Commission de gouvernement du bassin de la Sarre<\/strong> ist immer ein Saarl\u00e4nder.<\/p>\n<p><strong>Postwesen<\/strong>: Das Saargebiet tritt ab dem <strong>29. Januar 1920<\/strong> erstmals als eigenes Postgebiet in Erscheinung. Erste Ausgaben waren mit \u2039SARRE\u203a resp. \u2039SAARGEBIET\u203a \u00fcberdruckte Werte der bayerischen Post sowie der Reichspost. Bereits 1920 wurde eine eigene Markenausgabe in (Reichs-) Mark verausgabt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-304 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-53-A-1024x868.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"712\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-53-A-1024x868.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-53-A-300x254.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-53-A-768x651.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-53-A-1200x1017.jpg 1200w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-53-A.jpg 1853w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><\/p>\n<p>Mit der Einf\u00fchrung der Frankenw\u00e4hrung per <strong>1. Mai 1921<\/strong> wurden die Werte der ersten Reichsmark-Ausgabe mit neuen W\u00e4hrungsangaben \u00fcberdruckt. Etwas, was sich 26 Jahre sp\u00e4ter wiederholen w\u00fcrde.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-311 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-72-A-1024x878.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"720\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-72-A-1024x878.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-72-A-300x257.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-72-A-768x659.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-72-A-1200x1029.jpg 1200w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-72-A.jpg 1872w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><\/p>\n<p>Das Saargebiet verausgabt in den 15 Jahren seines Bestehens 205 Briefmarken; die letzte Ausgabe erfolgt am <strong>1. Dezember 1934<\/strong>. Der Letzttag der Briefmarken des Saargebiets ist der <strong>28. Februar 1935<\/strong> (vgl. <a href=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=1960\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>hier<\/strong><\/a>)<strong>.<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1967 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/1935-Letzttag-1a-1024x712.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"584\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/1935-Letzttag-1a-1024x712.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/1935-Letzttag-1a-300x209.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/1935-Letzttag-1a-768x534.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/1935-Letzttag-1a-1200x834.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><\/p>\n<p><strong>1935<\/strong>: Der Volksentscheid im Saarland wird nach langem \u2039Wahlkampf\u203a (vgl. <a href=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=1991\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>hier<\/strong><\/a> und\u00a0<strong><a href=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=1960\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a><\/strong>) am Sonntag, <strong>13. Januar 1935<\/strong>, abgehalten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1950 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/1935-Vignette-Abstimmung-1024x613.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"503\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/1935-Vignette-Abstimmung-1024x613.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/1935-Vignette-Abstimmung-300x180.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/1935-Vignette-Abstimmung-768x460.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/1935-Vignette-Abstimmung-1200x718.jpg 1200w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/1935-Vignette-Abstimmung.jpg 1547w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><\/p>\n<p>Die wahlberechtigen Saarl\u00e4nder \u2013 von denen viele gar nicht mehr im Saarland leben, sondern von unterschiedlichen nationalsozialistischen Organisationen in Sonderz\u00fcgen und Bussen dorthin gekarrt werden \u2013\u00a0entscheiden sich unter anderem unter massivem Einfluss der katholischen Kirche (vgl. <a href=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=1960\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>hier<\/strong><\/a>\u00a0Anmerkung 8), trotz durchaus bekannter Gr\u00e4ueltaten und menschenverachtender Gesetze mit grosser Mehrheit dem nationalsozialistisch regierten Deutschen Reich beizutreten. Eine Entscheidung die viele von ihnen binnen weniger Monate bereuen werden.<\/p>\n<p><strong>1. M\u00e4rz 1935<\/strong>: Das Saargebiet wird nicht, wie von vielen Saarl\u00e4ndern angenommen, wieder Bayern und Preussen angegliedert, sondern Reichsland unter dem Nazi-Schergen, ehemals Saar-Beauftragten Hitlers und neu ernannten Reichskommissar <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Josef_B\u00fcrckel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Josef B\u00fcrckel<\/strong><\/a>.<\/p>\n<p><strong>Postwesen<\/strong>: Ersttag der Briefmarken der Deutschen Reichspost im Reichsland Saarland ist der <strong>1. M\u00e4rz 1935<\/strong>. Als eigenes Postgebiet tritt das Saarland f\u00fcr die kommenden 12 Jahre nicht mehr in Erscheinung.<\/p>\n<p>Das <strong>Saargebiet<\/strong> oder das <strong>Saarland<\/strong> als Entit\u00e4t, als territoriale Einheit existiert nicht mehr. Es ist ein gleichgeschalteter Teil des menschenverachtenden und kriegsverherrlichenden Dritten Reichs der Deutschen. Dieser Zustand wird sich f\u00fcr die Saarl\u00e4nder nach langer, schwerer Zeit gl\u00fccklicherweise noch einmal \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Davon mehr im kommenden Beitrag.<\/p>\n<p>Bis dann<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">__________<\/p>\n<p><strong>Anmerkung<\/strong><\/p>\n<p>(<strong>1<\/strong>) Datum der in Saarbr\u00fccken abgegebenen Regierungserkl\u00e4rung<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">__________<\/p>\n<p>Folgt mir auf <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/SaarPhilatelist\"><b>Facebook<\/b><\/a> und ihr seid immer auf dem Laufenden.<\/p>\n<p><strong>#saarphila #saarphilatelie<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo Im letzten Beitrag sind wir zeitlich an der Schwelle zum 20. Jahrhundert stehen geblieben. Das Gebiet des heutigen Saarlandes besteht aus drei Territorien: dem s\u00fcdwestlichen Teil der preussischen Rheinprovinz, dem westlichen Zipfel der bayrischen Pfalz und \u2013 mittendrin \u2013 dem zum Grossherzogtum Oldenburg geh\u00f6rigen F\u00fcrstentum Birkenfeld. Das Postwesen liegt in der Pfalz in der&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[222],"tags":[],"class_list":["post-2235","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissenswertes"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2235","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2235"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2235\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}