{"id":266,"date":"2018-01-03T15:51:20","date_gmt":"2018-01-03T14:51:20","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.saarphilatelie.com\/?p=266"},"modified":"2024-12-23T11:24:13","modified_gmt":"2024-12-23T10:24:13","slug":"motive-i-saarschleife","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=266","title":{"rendered":"Die Saarschleife bei Mettlach (I)"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #333333;\">Hallo<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Am ersten Weihnachtstag hatte ich angek\u00fcndigt, im <strong>Saarphila-Blog <\/strong>eine Serie von Beitr\u00e4gen zu den Bildmotiven der Briefmarkenausgaben <strong>Berufe und Sehensw\u00fcrdigkeiten an der Saar<\/strong>\u00a0zu publizieren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Trara! Das neue Jahr 2018 ist da und beginnt mit dem Motiv des 1 Mark-Werts: der<strong>\u00a0Saarschleife bei Mettlach<\/strong>. Falls ihr euch fragt, weshalb ich gerade mit dem h\u00f6chsten Wert der Ausgabe beginne: Offen gesagt war es ein Bauchentscheid, der sich als Gl\u00fccksgriff erwiesen hat. Werde ich doch an diesem Bildmotiv viele faszinierende Aspekte rund die Ausgaben <strong>Berufe und Sehensw\u00fcrdigkeiten an der Saar<\/strong>\u00a0aufzeigen k\u00f6nnen:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #333333;\">Unterschiede zwischen der <strong>1. und 2. Offenburger Ausgabe<\/strong> (BuS I\/BuS II, auch als 1. und 2. Burda-Serie bezeichnet)<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\"><strong>Malstatt-Burbacher Druck Typ I<\/strong>: MBD I der \u00dcberdruck der Marken der Originalausgabe in Frankenw\u00e4hrung, sogenannter <strong>Urdruck<\/strong><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\"><strong>Malstatt-Burbacher Druck Typ II<\/strong>: MBD II der \u00dcberdruck der Marken der Neuausgabe in Frankenw\u00e4hrung<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">Verwendung des Motivs Saarschleife auf Briefmarken und Ganzsachen vor und nach 1947<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">Farben der Briefmarken<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Jede Medaille hat bekanntlich zwei Seiten. Die Kehrseite ist, dass seit der Ank\u00fcndigung vom 25. Dezember 2017 kein Tag vergangen ist, an dem ich mich nicht mindestens 4 Stunden mit der Gestaltung dieses Beitrags auseinandergesetzt habe. Was beklage ich mich &#8230; ich habe es ja nicht anders gewollt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Was ist die Saarschleife? Als Flussschleife wird gem\u00e4ss<\/span> <strong><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schleife\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wikipedia<\/a><\/strong> <span style=\"color: #333333;\">eine starke Biegung eines Flusslaufs bezeichnet und auch gleich die Saarschleife (frz. la boucle de la Sarre) als Beispiel genannt.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_277\" aria-describedby=\"caption-attachment-277\" style=\"width: 840px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-277 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Eigene-Aufnahme-1024x637.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"523\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Eigene-Aufnahme-1024x637.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Eigene-Aufnahme-300x187.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Eigene-Aufnahme-768x478.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Eigene-Aufnahme-1200x747.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-277\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9Autor 2014<\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Die vorstehende Aufnahme der Saarschleife verdeutlicht, auf welch engem Raum die Saar von S\u00fcdosten (rechts, Merzig) kommend eine etwa drei Kilometer lange, teilweise nur wenige hundert Meter breite, dicht bewaldete Landzunge umfliesst, an der Spitze derselben eine Kehre macht, um dann Richtung S\u00fcdosten (links, Mettlach) weiter zu fliessen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Die grosse Saarschleife liegt im Nordwesten des Saarlandes, etwa drei Kilometer westlich von<\/span> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mettlach\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Mettlach<\/strong><\/a><span style=\"color: #333333;\">. Sie beginnt beim Merziger Ortsteil Besseringen und endet nach ca. 10 Flusskilometern bei Mettlach. Zum Vergleich: die Strecke von Besseringen nach Mettlach auf der Strasse ist etwa 2,5 km lang. Neben der grossen Saarschleife gibt es noch die kleine Saarschleife bei Hamm, einem Ortsteil von Taben-Rodt in Rheinland-Pfalz.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Den sch\u00f6nsten Blick auf das Naturschauspiel Saarschleife geniesst ihr im Mettlacher Ortsteil<\/span> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Orscholz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Orscholz<\/strong><\/a><span style=\"color: #333333;\"> von der<\/span> <strong><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Cloef\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Cloef<\/a><\/strong> <span style=\"color: #333333;\">(auch Cloev oder Kloef, frz. la cl\u0153f), einem Aussichtspunkt gut 150 Meter oberhalb der Flussbiegung, wo ich vor einigen Jahren auch das vorstehende Foto aufnahm. Zur Herkunft dieser \u00abseltsamen\u00bb Ortsbezeichnung existieren verschiedene Theorien. Ich bevorzuge die simple: Kloef oder Kleef = niederdeutsch f\u00fcr Klippe, erh\u00f6hter Vorsprung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Der einzige Ort direkt an der Saarschleife ist<\/span> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dreisbach_(Mettlach)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Dreisbach<\/strong><\/a> <span style=\"color: #333333;\">(auf dem Foto hinten rechts), seit der Gemeindeneuordung 1974 wie Orscholz ein Ortsteil von Mettlach. Die Geb\u00e4ude am rechten Bildrand geh\u00f6ren zum <strong>F\u00e4hrhaus<\/strong> und zum <strong>Haus Becker<\/strong>, unweit des Fleckens, wo sich fr\u00fcher die Alte M\u00fchle am Steinbach befand. Doch davon sp\u00e4ter mehr. Auf dem von der Saar umflossenen H\u00fcgelzug erkennt ihr gerade noch die Ruine der Burg<\/span> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Burg_Montclair\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Montclair<\/strong><\/a><span style=\"color: #333333;\"> aus dem Hochmittelalter.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Das Naturjuwel Saarschleife ist f\u00fcr das Saarland von grosser, gar nicht zu \u00fcbersch\u00e4tzender Bedeutung: als Wahrzeichen, als Touristenmagnet, Ziel f\u00fcr Sonntagsausfl\u00fcgler oder Politiker jeglicher Couleur, als Postkartenmotiv und \u2013 last but not least \u2013\u00a0als Motiv f\u00fcr Postwertzeichen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Trommelwirbel. Hier ist Sie. Das Postwertzeichen des 1 Mark-Wertes der Briefmarkenausgaben <strong>Berufe und Sehensw\u00fcrdigkeiten an der Saar<\/strong>, ausgegeben von der franz\u00f6sischen Postverwaltung f\u00fcr das Saarland.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_286\" aria-describedby=\"caption-attachment-286\" style=\"width: 840px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-286 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-225-1024x616.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"505\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-225-1024x616.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-225-300x181.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-225-768x462.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-225-1200x722.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-286\" class=\"wp-caption-text\"><strong>1 Mark<\/strong> Originalausgabe (BuS I, auch 1. Offenburger Ausgabe)<\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Schon ein oberfl\u00e4chlicher Vergleich mit dem eingangs gezeigten Foto macht klar: der Gestalter der Briefmarke hat seine Skizze oder Aufnahme entweder in etwa am dem Platz erstellt, wo ich vor einigen Jahren fotografierte oder eine entsprechende Vorlage verwendet. Und: Das Bildmotiv hat \u2013 abgesehen von der durchgehend dunkelgr\u00fcnen Farbe \u2013\u00a0beinahe fotorealistische Qualit\u00e4t.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Nicht, dass ich etwas gegen die Farbe Gr\u00fcn h\u00e4tte. Im Gegenteil. Ich bin der Meinung, dass f\u00fcr das Bildmotiv <strong>Saarschleife bei Mettlach<\/strong> keine bessere Farbe h\u00e4tte gew\u00e4hlt werden k\u00f6nnen, steht die Farbe Gr\u00fcn doch f\u00fcr die Natur. Stellt euch dieses Bildmotiv bitte in den Farben\u00a0Blau, Braun, Gelb, Grau oder Rot vor!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Mit der Gestaltung der sechs Motive der Briefmarkenausgaben <strong>Berufe und Sehensw\u00fcrdigkeiten an der Saar<\/strong>\u00a0beauftragten die franz\u00f6sischen Beh\u00f6rden <strong>1946<\/strong>, also kurz nach Kriegsende, den in Freiburg im Breisgau lebenden und lehrenden litauischen K\u00fcnstler und Offizier der franz\u00f6sischen Ehrenlegion <strong>Vytautas Kazimieras Jonynas<\/strong>. Ich bin \u00fcberzeugt, dass Jonynas nach Erhalt des Auftrages 1946 nicht an die Saarschleife gereist ist, um eine Vorlage f\u00fcr seinen Entwurf zu erstellen. Etwas mehr als ein Jahr nach Kriegsende in Europa war Reisen insbesondere innerhalb der Tr\u00fcmmerlandschaft des nicht mehr existenten Deutschen Reichs erstens ein Privileg weniger respektive f\u00fcr die ungez\u00e4hlten\u00a0<strong>displaced persons<\/strong>\u00a0eine Qual vieler und zweitens auf eine Art und Weise beschwerlich, wie wir es uns heute kaum noch vorzustellen verm\u00f6gen. Dar\u00fcber hinaus bestand, wie ich zeigen werde, f\u00fcr Jonynas eine viel weniger aufwendige M\u00f6glichkeit, an eine Vorlage f\u00fcr sein Bildmotiv zu gelangen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">An dieser Stelle muss ich zeitlich ein wenig ausholen, beschr\u00e4nke mich jedoch auf die philatelistisch relevanten Details und lasse die Politik mehrheitlich aussen vor. Auf die politischen Hintergr\u00fcnde resp. Winkelz\u00fcge \u2039en detail\u203a einzugehen w\u00fcrde den Rahmen dieses Beitrages sprengen und wird Aufgabe des historischen Teils von Saarphila sein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Das nationalsozialistische <strong>Grossdeutsche Reich<\/strong> wurde kurz nach <strong>Kriegsende 1945<\/strong> zerschlagen und jede der vier <strong>Alliierten M\u00e4chte<\/strong> in Europa bekam jeweils einen Besatzungsbereich in den beiden Reichsteilen Deutschland und in \u00d6sterreich zugesprochen. Die St\u00e4dte Berlin und Wien wurden je in vier Sektoren aufgeteilt, die ebenfalls je einer alliierten Macht zugesprochen wurden. Das ehemalige\u00a0<strong>Reichsland Saarland<\/strong> wurde im Zuge dieser Aufteilung Frankreich zugesprochen und das nicht zu ersten Mal.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Nach dem <strong>Ersten Weltkrieg<\/strong> hatte der <strong>V\u00f6lkerbund<\/strong>\u00a0&#8211; ein Vorl\u00e4ufer der UNO &#8211; das\u00a0wirtschaftlich bedeutsame preussische und bayerische Gebiet an der Saar als <strong>Territoire du bassin de la Sarre<\/strong> ab dem <strong>14. Januar 1920<\/strong> f\u00fcr 15 Jahre als Mandatsgebiet verwaltet. Grundlage hierf\u00fcr waren die Bestimmungen des Versailler Vertrages.\u00a0\u00a0Viele Rechte wie beispielsweise die Rechte an den Kohlenvorkommen des Saargebietes wurden ohne zeitliche Begrenzung Frankreich als Wiedergutmachung f\u00fcr die im Krieg durch das <strong>Deutsche Kaiserreich<\/strong> auf franz\u00f6sischem Boden unwiderruflich zerst\u00f6rten Werte zugesprochen &#8211; man denke nur an die heute noch wegen Blindg\u00e4ngern gesperrten Gebiete um Verdun, in Flandern oder an der Somme. Nach Ablauf der 15-j\u00e4hrigen Mandatszeit sollte durch einen v\u00f6lkerrechtlich bindenden\u00a0<strong>Volksentscheid<\/strong>\u00a0bestimmt werden, ob die Menschen in diesem Gebiet lieber in der Franz\u00f6sischen oder in der Weimarer Republik leben wollten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Um den wirtschaftlich bedeutsamen Postverkehr aufrecht zu erhalten, wurden durch die Beh\u00f6rden im <strong>Territoire du Bassin de la Sarre<\/strong>, wie das Mandatsgebiet auf Franz\u00f6sisch bezeichnet wurde,\u00a0erst vorhandene Postwertzeichen der Reichspost (Germania-Ausgabe) und des K\u00f6nigreichs Bayern (Ausgabe K\u00f6nig Ludwig III) im <strong>Buchdruck<\/strong> mit <strong>Sarre<\/strong>, resp. <strong>Saargebiet<\/strong> \u00fcberdruckt. Ein Jahr danach, ab dem <strong>19. Februar 1921<\/strong>, erschienen dann eigene Postwertzeichen f\u00fcr das<\/span> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Saargebiet\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Saargebiet<\/strong><\/a><span style=\"color: #333333;\">, denominiert in Reichsmark und -pfennig und entworfen vom franz\u00f6sischen K\u00fcnstler Alfred Montader. Bereits bei dieser allerersten eigenst\u00e4ndigen Briefmarkenausgabe f\u00fcr die Saarregion (als <strong>1. Pariser Ausgabe<\/strong>,\u00a01. Vaugirard-Ausgabe oder nach Saarhandbuch 1. Bilderserie genannt) war die Saarschleife als Briefmarkenmotiv prominent vertreten. (<strong>1<\/strong>)<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-304 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-53-A-1024x868.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"712\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-53-A-1024x868.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-53-A-300x254.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-53-A-768x651.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-53-A-1200x1017.jpg 1200w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-53-A.jpg 1853w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-305 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-57-A-1024x858.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"704\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-57-A-1024x858.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-57-A-300x251.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-57-A-768x644.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-57-A-1200x1006.jpg 1200w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-57-A.jpg 1852w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-306 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-58-A-1024x864.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"709\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-58-A-1024x864.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-58-A-300x253.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-58-A-768x648.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-58-A-1200x1012.jpg 1200w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-58-A.jpg 1876w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Das Motiv der Marken mit gr\u00fcnlichem resp. t\u00fcrkisfarben Rahmen zu jeweils 30 (Reichs-) Pfennig k\u00f6nnen wir unschwer als die von der Sonne beschienene Saarschleife, Blick von der Cloef, bestimmen. Der Standpunkt des Betrachters unterscheidet sich nicht wesentlich von dem bei der Version von 1947. Es f\u00e4llt jedoch auf, dass im Vergleich im Bildvordergrund mehr Laubwerk abgebildet ist. Bei der ersten Marke zu f\u00fcnf (Reichs-) Pfennig gelingt uns die Identifikation nicht so einfach. Wir erkennen einen Fluss mit einer Bebauung am linken Ufer vor einem H\u00fcgelzug. Abgebildet ist gem\u00e4ss Briefmarkenkatalog die Alte M\u00fchle\u00a0an der Einm\u00fcndung des Steinbachs in die Saar kurz vor der Flussbiegung. Der Standort des Betrachters ist auf der rechten Flussseite mit Blickrichtung Nordwest. Nach einer Ortsbegehung bin ich zu der \u00dcberzeugung gelangt, dass es sich bei dem abgebildeten Geb\u00e4ude nicht um die <strong>Alte M\u00fchle am Steinbach<\/strong>, die im 20. Jahrhundert schon lange nicht mehr stand, sondern eher um das <strong>Haus Becker<\/strong> handelt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Die <strong>Saarschleife bei Mettlach<\/strong> findet wir als Bildmotiv auch auf den <strong>Ganzsachen<\/strong> des <strong>Territoire du bassin de la Sarre<\/strong>. Ganzsachen sind von einer Postverwaltung ausgegebene Postkarten, Umschl\u00e4ge etc. mit aufgedrucktem <strong>Wertzeicheneindruck <\/strong>oder<strong> Wertstempel<\/strong>. Die Saarschleife war das Motiv des Wertzeicheneindrucks f\u00fcr die einfache Postkarte und die Postkarte mit angeh\u00e4ngtem Antwortteil, deren Bef\u00f6rderungstarif im Orts- und Fernverkehr zwischen Mai 1920 und April 1921 30 Pfennig betrug.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_4265\" aria-describedby=\"caption-attachment-4265\" style=\"width: 840px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4265 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P8-1024x652.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"535\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P8-1024x652.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P8-300x191.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P8-768x489.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P8-1536x978.jpg 1536w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P8-2048x1304.jpg 2048w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P8-1200x764.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4265\" class=\"wp-caption-text\">Postkarte (Ganzsache)<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_4267\" aria-describedby=\"caption-attachment-4267\" style=\"width: 840px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4267 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P10-F-1024x646.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"530\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P10-F-1024x646.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P10-F-300x189.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P10-F-768x484.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P10-F-1536x969.jpg 1536w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P10-F-2048x1292.jpg 2048w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P10-F-1200x757.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4267\" class=\"wp-caption-text\">Postkarte (Ganzsache) Frageteil mit anh\u00e4ngendem Antwortteil<\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Die Postkarte mit Frage- und Antwortteil war \u2013 salopp ausgedr\u00fcckt \u2013\u00a0das <strong>E-Mail<\/strong> oder das\u00a0<strong>Whatsapp<\/strong> unserer Gross- und Urgrosseltern. Beispielsweise konnte man einem Gesch\u00e4ftspartner eine Nachricht auf einer Postkarte mit angeh\u00e4ngtem Antwortteil schicken. Der Empf\u00e4nger las die Nachricht und verwendete den angeh\u00e4ngten, frankierten und, wenn der Absender daran gedacht hatte, sogar adressierten Antwortteil, um dem Absender zu antworten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">In vielen St\u00e4dten wurde die Post mindestens dreimal t\u00e4glich zugestellt, aber nur die wenigsten Haushalte verf\u00fcgten \u00fcber einen Fernsprecheranschluss. Doch mittels der vergleichsweise preiswerten Postkarten war es dennoch m\u00f6glich, sich am gleichen Tag abends zum Tanz zu verabreden. Nachfolgend die Abbildung des Antwortteils.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_4266\" aria-describedby=\"caption-attachment-4266\" style=\"width: 840px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4266 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P10-A-1024x643.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"527\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P10-A-1024x643.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P10-A-300x188.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P10-A-768x482.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P10-A-1536x964.jpg 1536w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P10-A-2048x1285.jpg 2048w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P10-A-1200x753.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4266\" class=\"wp-caption-text\">Postkarte (Ganzsache) Antwortteil mit anh\u00e4ngendem Frageteil<\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Die immer rascher fortschreitende Abwertung der schwinds\u00fcchtigen Reichsmark gab der anf\u00e4nglich stark von franz\u00f6sischen Interessen geleiteten Regierungskommission des Saargebiets ein wirksames Mittel zur engeren Anbindung des Mandatsgebietes an Frankreich an die Hand. Ab Ende April 1921 \u2013 also lange vor dem H\u00f6hepunkt der deutschen Inflationszeit im November 1923 \u2013\u00a0wurde die W\u00e4hrung im <strong>Saargebiet<\/strong> schrittweise auf den Franz\u00f6sischen Franken umgestellt. Ab dem <strong>30. April 1921<\/strong> kamen einige, nicht alle, Marken der <strong>1. Vaugirard-Ausgabe<\/strong>\u00a0mit farbigem W\u00e4hrungsaufdruck in Francs an die Postschalter. Der Aufdruck im Buchdruck-Verfahren wurde ebenfalls von der Druckerei Vaugirard in Paris vorgenommen, weshalb wir auch von der <strong>2. Vaugirard-Ausgabe<\/strong> oder 2. Pariser Ausgabe sprechen. Von den drei vorstehend gezeigten Marken wurde nur der 30 Pfennig-Wert mit t\u00fcrkisfarbenem Rahmen blau \u00fcberdruckt als 10 Centimes weitergef\u00fchrt.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-311 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-72-A-1024x878.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"720\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-72-A-1024x878.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-72-A-300x257.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-72-A-768x659.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-72-A-1200x1029.jpg 1200w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-72-A.jpg 1872w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Die Ganzsachen wurden ebenfalls \u00fcberdruckt. Im Gegensatz zu der vorstehend abgebildeten Briefmarke ist bei der nachstehenden Postkarte der Aufdruck nach oben verrutscht und der Wert in Pfennig somit nicht durchbalkt.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_4268\" aria-describedby=\"caption-attachment-4268\" style=\"width: 840px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4268 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P11-1024x656.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"538\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P11-1024x656.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P11-300x192.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P11-768x492.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P11-1536x984.jpg 1536w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P11-2048x1312.jpg 2048w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Ganzsache-P11-1200x769.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4268\" class=\"wp-caption-text\">Postkarte (Ganzsache) mit Aufdruck in Frankenw\u00e4hrung<\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Mit der Verwendung der <strong>Saarschleife<\/strong> als Motiv f\u00fcr Briefmarken oder Ganzsachen war ab 1922 f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit, um genau zu sein bis 1947, Schluss. Doch ein weiteres Massenkommunikationsmittel hielt die Saarschleife im Bewusstsein nicht nur der Einwohner des <strong>Territoire du bassin de la Sarre<\/strong>, sondern der Menschen weltweit: die <strong>Ansichtskarte<\/strong>.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Wir k\u00f6nnen uns heute im Zeitalter von E-Mail, SMS, Whatsapp, Facebook etc. kaum vorstellen, dass zwischen den Weltkriegen weltweit Jahr f\u00fcr Jahr sch\u00e4tzungsweise 15 Milliarden Post- und Ansichtskarten verschickt wurden. Das ergibt rechnerisch 475 Karten pro Sekunde! Die Saarschleife als Postkartenmotiv war nun nicht mehr auf der Vorderseite der Postkarten zu finden, sondern auf der R\u00fcckseite der Ansichtskarten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Nach meinen Recherchen waren drei sehr \u00e4hnliche Versionen der Saarschleifen-Ansichtskarte weit verbreitet:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #333333;\">Verlag Ferd. Hegner Buchhandlung, Saarburg, Kreis Trier, nach einer Aufnahme von M. Wentz; wurde ab Anfang der 30 Jahre vertrieben<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">Verlag G. Vockenburg, Dudweiler, ebenfalls ab Anfang der 30 Jahre und nachweislich auch noch Anfang der 50er-Jahre im Umlauf<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">Ansichtskartenserie des<strong> Saar-Hilfswerk<\/strong> nach einer Aufnahme des <strong>Saar-Bild-Archivs<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Uns interessieren hier insbesondere die beiden letzteren Versionen:<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_4280\" aria-describedby=\"caption-attachment-4280\" style=\"width: 840px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4280\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Postkarte-2a-1953.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"542\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Postkarte-2a-1953.jpg 1019w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Postkarte-2a-1953-300x193.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Postkarte-2a-1953-768x495.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4280\" class=\"wp-caption-text\">G. Vockenburg, Dudweiler, \u00a9Sammlung Montclair<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_340\" aria-describedby=\"caption-attachment-340\" style=\"width: 840px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-340 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Postkarte-Vorlage-definitiv-1-1-1024x659.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"541\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Postkarte-Vorlage-definitiv-1-1-1024x659.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Postkarte-Vorlage-definitiv-1-1-300x193.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Postkarte-Vorlage-definitiv-1-1-768x494.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Postkarte-Vorlage-definitiv-1-1.jpg 1096w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-340\" class=\"wp-caption-text\">Saar-Bild-Archiv, \u00a9Sammlung Montclair<\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Beide Aufnahmen unterscheiden sich nur in Nuancen und sind ganz offensichtlich von der Cloef aus aufgenommen worden. Nachstehend nochmals das Bildmotiv des 1 Mark-Wertes der <strong>Originalausgabe<\/strong> in angeglichener Gr\u00f6sse:<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_286\" aria-describedby=\"caption-attachment-286\" style=\"width: 840px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-286 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-225-1024x616.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"505\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-225-1024x616.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-225-300x181.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-225-768x462.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-225-1200x722.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-286\" class=\"wp-caption-text\"><strong>1 Mark<\/strong>, Originalausgabe (BuS I, auch 1. Offenburger Ausgabe)<\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Die \u00c4hnlichkeiten zwischen den Postkartenmotiven und dem Bildmotiv sind verbl\u00fcffend. Beachtet insbesondere die zwei B\u00fcsche unten am Saarufer und bei der Aufnahme des <strong>Saar-Bild-Archivs<\/strong> die beiden leicht hochstehenden, sich vor dem Hintergrund der Saar abhebenden B\u00e4ume an der rechten Seite des von der Saar umflossenen H\u00fcgelzuges, wie auch den Schattenwurf auf der Saar links im Bild.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Ich bin \u00fcberzeugt, die Verantwortlichen der franz\u00f6sischen Milit\u00e4rregierung in Baden-Baden waren sich 1946 bei der Vergabe des Gestaltungsauftrages an <strong>Vytautas Kazimieras Jonynas<\/strong> der eigenen philatelistischen Vorgeschichte, aber auch der Bedeutung der Saarschleife f\u00fcr die Saarl\u00e4nder bewusst. Das Motiv war politisch gewollt. Als Vorlage f\u00fcr seine Arbeit verwendete Jonynas unzweifelhaft eine Ansichtskarte der Variante Saar-Bild-Archiv oder einen auf dieser Aufnahme basierenden Abzug. Vielleicht auch beides. Dies erkl\u00e4rt die fotorealistische Darstellung des Bildmotivs. Sie sehen, f\u00fcr Jonynas bestand keine Notwendigkeit, sich auf den weiten und damals beschwerlichen Weg an die Cloef zu machen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Die fotorealistische Darstellung finden wir bei einem weiteren Motiv der Originalausgabe <strong>Berufe und Sehensw\u00fcrdigkeiten an der Saar<\/strong>. Die Werte zu 60, 75 und 80 Pfennig zeigen den <strong>Alten Turm von Mettlach<\/strong>, der auch das Logo von <strong>Saarphila<\/strong>\u00a0ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Der 1 Mark-Wert der <strong>Originalausgabe<\/strong> wurde zwischen dem 28. und 30. Januar 1947 bei der 1946 eventuell (die Quellen sind hier uneindeutig) noch unter franz\u00f6sischer<\/span> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sequester_(Recht)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Sequester<\/strong><\/a>&#8211;<span style=\"color: #333333;\">Verwaltung stehenden <strong>Druckerei Franz Burda<\/strong> in Offenburg in einer vergleichsweise niedrigen Auflage von 2 Millionen St\u00fcck (entspricht 20&#8217;000 Druckb\u00f6gen \u00e0 2 Schalterb\u00f6gen zu je 50 St\u00fcck) gedruckt und kam am 17. Februar 1947 an die Postschalter. Im Sommer 1947 fassten die Verantwortlichen der P.T.T. f\u00fcr das Saarland in Saarbr\u00fccken den Beschluss, 13 Werte der Originalausgabe zur Auff\u00fcllung der Best\u00e4nde nachdrucken zu lassen. Die nachgedruckten Marken sollten dabei auch die inzwischen vollzogenen W\u00e4hrungsumstellung von Reichsmark auf Saarmark widerspiegeln.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Gleichzeitig bereiteten die franz\u00f6sischen Beh\u00f6rden in Frankreich und im Saarland eine weitere\u00a0<strong>W\u00e4hrungsreform<\/strong> vor, was die Verantwortlichen bei der P.T.T. jedoch nicht wussten. Ein Ziel dieser W\u00e4hrungsreform war sicherlich, die Versorgungssituation an der Saar zu verbessern: Wer verkauft schon Waren gegen eine schwinds\u00fcchtige W\u00e4hrung? Und wer arbeitet schon gern, wenn die Bezahlung in einer schwinds\u00fcchtigen W\u00e4hrung erfolgt, mit der man keine Waren kaufen kann und Schmalhans K\u00fcchenmeister bleibt? Zweifellos erfolgte die W\u00e4hrungsreform jedoch auch, um die seitens Frankreich offen betriebene Anbindung des Saarlandes an den franz\u00f6sischen Wirtschafts- und W\u00e4hrungsraum zu beschleunigen. Das Thema W\u00e4hrungsreform 1947 ist \u2013 auch nach 70 Jahren \u2013\u00a0im Saarland ein heikles Thema. Obschon niemand leugnen wird, dass sich die Ern\u00e4hrungs- und Versorgungslage der Saarl\u00e4nder nach der W\u00e4hrungsreform von 1947 tats\u00e4chlich drastisch verbesserte. Diese Verbesserung der Lebensumst\u00e4nde wurde in den anderen Besatzungszonen genauestens beobachtet und war wohl auch mit ein Grund f\u00fcr die ein Jahr sp\u00e4ter erfolgte W\u00e4hrungsreform von 1948 in den <strong>Westzonen<\/strong>. Die Saarl\u00e4nder fanden sich pl\u00f6tzlich in einer paradoxen Lage wieder. Einerseits froh, dass es sp\u00fcrbar aufw\u00e4rts ging, waren sie jedoch massiven Anfeindungen der Deutschen in den Besatzungszonen ausgesetzt. W\u00e4hrungsgewinnler war da noch die harmloseste Beleidigung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Die franz\u00f6sischen Beh\u00f6rden liessen sich bei der W\u00e4hrungsreform 1947 weitgehend von ihren positiven Erfahrungen im Saargebiet 1921 leiten, wobei die Umstellung diesmal zweistufig erfolgte. Die franz\u00f6sischen Beh\u00f6rden ersetzten nicht einfach die Reichsmark durch den Saarfranken, und koppelten diesen an den Franz\u00f6sischen Franc. Zu Recht bef\u00fcrchteten Sie eine Schwemme von Reichsmark aus den anderen Besatzungszonen. Daher bestimmten Sie in einem ersten Schritt den Gesamtbestand an Reichsmark im Saarland. Hierzu wurde die <strong>Saarmark<\/strong> (SM), unterteilt in 100 <strong>Saarpfennig<\/strong> (Pf.), eingef\u00fchrt. Es fand am 16. Juni 1947 ein Zwangsumtausch 1:1 statt, der jedoch nur der im Saarland registrierten Bev\u00f6lkerung offenstand. Vorausschauend war schon zwei Wochen zuvor der Postverkehr zwischen den Besatzungszonen und dem <strong>Territoire de la Sarre<\/strong> unterbunden worden (Postsperre); \u00fcber diesen Kanal konnten keine Reichsmarkbest\u00e4nde von aussen eingef\u00fchrt werden. Dar\u00fcber hinaus wurden die ohnehin strengen Zollkontrollen an der Grenze zu den Besatzungszonen nochmals verst\u00e4rkt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Die W\u00e4hrungsumstellung auf Saarmark fand ihren Weg auch auf die Briefmarken. Ein Wert der Ausgaben <strong>Berufe und Sehensw\u00fcrdigkeiten an der Saar<\/strong>\u00a0wurde umgestaltet. Als die Druckerei Franz Burda in Offenburg im Oktober den Auftrag f\u00fcr den Nachdruck von 13 der urspr\u00fcnglich 20 Werte der Originalausgabe erhielt, wurde beim <strong>1 Mark-Wert<\/strong> als W\u00e4hrungsbezeichnung statt eines\u00a0<strong>M<\/strong> ein <strong>SM<\/strong> als K\u00fcrzel f\u00fcr Saarmark verwendet.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_352\" aria-describedby=\"caption-attachment-352\" style=\"width: 840px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-352 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-238-II-fa-1024x607.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"498\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-238-II-fa-1024x607.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-238-II-fa-300x178.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-238-II-fa-768x455.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-238-II-fa-1200x711.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-352\" class=\"wp-caption-text\"><strong>1 (Saar-)Mark<\/strong>, Neuausgabe (BuS II, \u00a0auch 2. Offenburger Ausgabe)<\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Die Druckerei hatte wohl aus Materialknappheit die Druckzylinder der <strong>Originalausgabe<\/strong> nicht eingelagert, sondern f\u00fcr andere Druckauftr\u00e4ge \u2013\u00a0wahrscheinlich f\u00fcr die L\u00e4nderausgaben der <strong>Zone d&#8217;occupation fran\u00e7aise en Allemagne<\/strong> \u2013 wiederverwendet. F\u00fcr den Auftrag aus Saarbr\u00fccken mussten nun erst neue Druckzylinder erstellt werden. Dabei wurden die Originalvorlagen aber auch die <strong>Farben<\/strong>\u00a0je nach Wert mehr oder weniger stark ver\u00e4ndert und so wurde aus der geplanten <strong>2. Auflage<\/strong>\u00a0eine <strong>2. Ausgabe<\/strong>, mit hellerem Papier und hellerer Gummierung, die <strong>2. Offenburger Ausgabe<\/strong>.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Die <strong>2. Offenburger Ausgabe<\/strong> der <strong>Berufe und Sehensw\u00fcrdigkeiten an der Saar<\/strong>\u00a0hat nichts, aber auch gar nichts mit der leicht irref\u00fchrenden Bezeichnung <strong>Saar II<\/strong> zu tun, die ihr insbesondere in deutschsprachigen Briefmarken-Katalogen finden k\u00f6nnt. Das war nicht immer so. Bis 1997 wurden die Werte der <strong>1. Offenburger Ausgabe<\/strong> in deutschsprachigen Katalogen wie dem Michel-Katalog mit r\u00f6misch <strong>I<\/strong> und die Werte der <strong>2. Offenburger Ausgabe<\/strong> bei gleicher Katalognummer zur Unterscheidung mit r\u00f6misch <strong>II<\/strong> gekennzeichnet. Beipiel:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #333333;\"><strong>BuS I<\/strong>, 1. Offenburger Ausgabe 2 Pfennig-Wert: <strong>MiNr. 206Z I<\/strong><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\"><strong>BuS II<\/strong>, 2. Offenburger Ausgabe 2 Pfennig-Wert: <strong>MiNr. 206Z II<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Seit etwa 1998 findet ihr in deutschsprachigen Katalogen die Werte der <strong>2. Offenburger Ausgabe<\/strong> nicht mehr als Typ unter den Hauptnummern, sondern unter den Katalognummern SAAR II &#8211; ich verwende die Bezeichnung <strong>Malstatt-Burbacher Druck<\/strong> &#8211; mit dem Zusatz <strong>fA<\/strong> f\u00fcr <strong>f<\/strong>ehlender<strong> A<\/strong>ufdruck gelistet. F\u00fcr mich eine sehr fragw\u00fcrdige \u00c4nderung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Was genau ist der <strong>Malstatt-Burbacher Druck<\/strong>? Hier bin ich euch eine Erkl\u00e4rung schuldig.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Am<strong> 13. Oktober 1947<\/strong> begann die Druckerei Burda mit dem Druck der <strong>2. Offenburger Ausgabe<\/strong>\u00a0in hoher St\u00fcckzahl (zwischen 2 und 6 Millionen St\u00fcck pro Wert). Bereits am 24. Oktober 1947 wurden die ersten drei Werte und am 12. November 1947 weitere drei Werte an die Postdirektion Saarbr\u00fccken ausgeliefert. Zur allgemeinen Ausgabe \u00fcber die Postschalter sind jedoch nur zwei dieser sechs Werte gelangt. Weshalb? Eine politische Volte, die auch unser Beitragsthema, das Bildmotiv <strong>Saarschleife<\/strong>, nicht unber\u00fchrt liess.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\"><strong>Mittwoch, 20. November 1947<\/strong>. Tag X im <strong>Territoire de la Sarre<\/strong>. Die Saarmark, die &#8211; wir erinnern uns &#8211; am 16. Juni 1947 als alleiniges gesetzliche Zahlungsmittel im Saarland eingef\u00fchrt worden war &#8211; wird durch den Saarfranken ersetzt. Der Umtausch erfolgt im Verh\u00e4ltnis 20:1 (20 Franken entsprechen 1 Saarmark). Der Wechselkurs des Saarfranken zum Franz\u00f6sischen Franc ist 1:1. Eine \u00dcbergangsfrist f\u00fcr gemeldete Guthaben und Werte in Saarmark bis zum 15. Januar 1948 wird gew\u00e4hrt. Der <strong>Franz\u00f6sische Franc wird faktisch offizielle W\u00e4hrung im Saarland<\/strong>. Fakt ist aber auch: Die Versorgungslage verbesserte sich so schnell, dass sich viele Einwohner des Saarlandes fragten, wo die vielen Waren \u00fcber die letzten 2 \u00bd Jahre gehortet worden waren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Des einen Freude, des anderen Frust. Was sollte nun mit den schon gedruckten und den weiteren bei Burda bereits in Auftrag gegebenen Briefmarken geschehen? Die ben\u00f6tigten Druckzylinder waren weitgehend ge\u00e4tzt, alles war bereit. Neue Marken in Frankenw\u00e4hrung zu gestalten, dazu fehlte die Zeit. Eine von den franz\u00f6sischen Beh\u00f6rden bereits 1921 damaligen V\u00f6lkerbund-Mandatsgebiet erfolgreich erprobte Technik bot die naheliegende L\u00f6sung: ein \u00dcberdruck der bestehenden Marken mittels Buchdruck. Die <strong>Malstatt-Burbacher Handelsdruckerei<\/strong> wurde beauftragt, die ben\u00f6tigten Werte aus den Restbest\u00e4nden der <strong>Originalausgabe<\/strong> (BuS I) sowie den Marken der <strong>Neuausgabe<\/strong> (BuS II) zu \u00fcberdrucken. Die streng geheimen und unter hohem zeitlichen Druck ausgef\u00fchrten Arbeiten wurden von saarl\u00e4ndischen und franz\u00f6sischen Postbeamten \u00fcber- sowie der Polizei bewacht. Der <strong>Malstatt-Burbacher Druck<\/strong>\u00a0war geboren. Auf den Stichtag <strong>20. November 1947<\/strong> wurden die wichtigsten Wertstufen vorbereitet:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #333333;\">2 Franc auf 12 Pfennig, \u00dcberdruck ausschliesslich BuS I (Drucksache bis 20 g)<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">3 Franc auf 15 Pfennig (Mischsendungen bis 30 g, illustrierte Postkarten)<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">6 Franc auf 24 Pfennig (Briefe bis 20 g, Drucksachen bis 100 g, alle Postkarten inkl. Ausland)<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Durch Kombination dieser drei Werte konnten weitere Portotarife abgedeckt werden.\u00a0Die restlichen Werte wurden am 27. November 1947 resp.\u00a0am 6. Dezember 1947 ausgegeben. Am Nikolaustag 1947 erschien auch\u00a0der Wert\u00a050 Franc auf 1 M\/SM mit dem Bildmotiv Saarschleife.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_360\" aria-describedby=\"caption-attachment-360\" style=\"width: 840px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-360 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-238-I-1024x611.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"501\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-238-I-1024x611.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-238-I-300x179.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-238-I-768x459.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-238-I-1200x716.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-360\" class=\"wp-caption-text\"><strong>1 Mark\/50 F<\/strong>, Malstatt-Burbacher Druck auf Originalausgabe (MBD I)<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_361\" aria-describedby=\"caption-attachment-361\" style=\"width: 840px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-361 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-238-II-1024x617.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"506\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-238-II-1024x617.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-238-II-300x181.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-238-II-768x463.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-238-II-1200x723.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-361\" class=\"wp-caption-text\"><strong>1 (Saar-)Mark\/50 F<\/strong>, Malstatt-Burbacher Druck auf Neuausgabe (MBD II)<\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Die obere Marke entstammt aus den Restbest\u00e4nden der <strong>Originalausgabe<\/strong>. Zu erkennen an dem gelblichen Papier und der W\u00e4hrungsbezeichnung <strong>M<\/strong> f\u00fcr (Reichs-) Mark. Die \u00fcberdruckten Marken aus den Restbest\u00e4nden der Originalausgabe werden auch als <strong>Urdrucke<\/strong> oder <strong>Altdrucke<\/strong> bezeichnet. Die untere Marke ist dagegen ein \u00dcberdruck der <strong>Neuausgabe<\/strong>, ersichtlich an dem fast weissen Papier und der W\u00e4hrungsbezeichnung <strong>SM<\/strong> f\u00fcr (Saar-) Mark.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Weitere Unterscheidungsmerkmale sind neben dem verwendeten Papier auch die unterschiedlichen Gummierungen sowie die verwendeten <strong>Farben<\/strong>. Zwar sind beide Marken in der Farbe <strong>Dunkelgr\u00fcn<\/strong> gedruckt, doch mit unterschiedlichen T\u00f6nungen, die nicht allein auf das unterschiedliche Papier zur\u00fcckzuf\u00fchren sind.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Das <strong>Saarhandbuch<\/strong> notiert f\u00fcr die Marke der Originalausgabe als Farbe dunkelgr\u00fcn und h\u00e4lt f\u00fcr die Marke der Neuausgabe lakonisch fest: \u00abkeine Farb\u00e4nderung\u00bb. Der <strong>MICHEL\u00ae Saar-Spezial 2017<\/strong> gibt \u2013 seit mindestens 15 Jahren unver\u00e4ndert \u2013 f\u00fcr beide Marken als Farbe schw\u00e4rzlichgraugr\u00fcn an. Darunter kann sich kein mir bekannter Mensch eine konkrete Farbe vorstellen, aber dazu gibt es ja den hauseigenen<\/span> <a href=\"http:\/\/www.briefmarken.de\/michelshop\/de\/kataloge\/farbenfuehrer-mehrsprachig\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>MICHEL\u00ae Farbenf\u00fchrer<\/strong><\/a><span style=\"color: #333333;\">. Im Michel Deutschland Spezial Katalog von 1996 waren f\u00fcr die beiden Mark-Werte der <strong>1. und 2. Offenburger Ausgabe<\/strong> wie auch f\u00fcr den 50F-Wert des <strong>Malstatt-Burbacher Drucks<\/strong>\u00a0(<strong>MBD I\/II<\/strong>) noch unterschiedliche Farben katalogisiert:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #333333;\">1 Mark <strong>Originalausgabe<\/strong>: dkl&#8217;gr\u00fcn<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">1 Mark <strong>Neuausgabe<\/strong>: blaugr\u00fcn<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">50F <strong>MBD I<\/strong> auf Originalausgabe (MiNr. 238a): dunkelgr\u00fcn<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">50F <strong>MBD II<\/strong> Neuausgabe (MiNr. 238b): blaugr\u00fcn<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Ich frage mich nur, wieso diese \u00c4nderung? Die Farben der Marken haben sich doch seit dem Druck im Jahr 1947 ja nicht ge\u00e4ndert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Die Verwendung der Saarschleife als Motiv f\u00fcr Briefmarken ging auch nach 1947 munter weiter. <strong>Die Post- und Telegraphenverwaltung des Saarlandes<\/strong> (Abk\u00fcrzung <strong>P.T.T.<\/strong>, wie in der Schweiz oder Frankreich) brachte am 1. April <strong>1948<\/strong> die erste Briefmarkenausgabe des Saarlandes <strong>Wiederaufbau des Saarlandes<\/strong>\u00a0an die Schalter. Die <strong>Luftpostmarken<\/strong> zu 25, 50 und 200 Francs zeigen den Schatten eines Flugzeuges \u00fcber der Saarschleife.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-371 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-252-1024x674.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"553\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-252-1024x674.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-252-300x198.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-252-768x506.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-252-1200x790.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-372 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-253-1024x669.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"549\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-253-1024x669.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-253-300x196.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-253-768x502.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-253-1200x784.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-373 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-254-1024x676.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"555\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-254-1024x676.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-254-300x198.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-254-768x507.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-254-1200x792.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Das verwendete Motiv ist nicht einfach als Saarschleife zu erkennen. Wie bei dem 5 Pfennig-Wert von 1921 wurde ein anderer Blickwinkel gew\u00e4hlt, als der vom Aussichtspunkt Cloef auf den Scheitel der Flussschleife. Eine Postkarte aus der Zeit vor 1938 und eine meiner eigenen Aufnahmen hilft uns, den Standort des Betrachters zu bestimmen.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-378 size-full\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Postkarte-4-Rechts-sepia.jpg\" alt=\"\" width=\"446\" height=\"694\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Postkarte-4-Rechts-sepia.jpg 446w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Postkarte-4-Rechts-sepia-193x300.jpg 193w\" sizes=\"auto, (max-width: 446px) 100vw, 446px\" \/><\/p>\n<figure id=\"attachment_380\" aria-describedby=\"caption-attachment-380\" style=\"width: 683px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-380 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Eigene-Aufnahme-4-683x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"683\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Eigene-Aufnahme-4-683x1024.jpg 683w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Eigene-Aufnahme-4-200x300.jpg 200w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Eigene-Aufnahme-4-768x1152.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Eigene-Aufnahme-4-1200x1800.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-380\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9Autor 2014<\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Der Betrachter steht links auf der Aussichtsplattform und schaut Richtung Merzig-Besseringen. Der Gestalter der Flugpostmarken,<\/span> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Albert_Decaris\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Albert Decaris<\/strong><\/a><span style=\"color: #333333;\">, hat sich f\u00fcr seinen Entwurf deutlich mehr k\u00fcnstlerische Freiheit genommen, als <strong>Vytautas Kazimieras Jonynas<\/strong> f\u00fcr das Bildmotiv <strong>\u00a0Saarschleife bei Mettlach<\/strong>.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Nun wurde es f\u00fcr viele Jahre ruhig um das Briefmarkenmotiv Saarschleife. Erst 1970, zur Nationalen Briefmarkenausstellung <strong>SABRIA 70<\/strong> vom 29. April bis 3. Mai in Saarbr\u00fccken, gab die <strong>Deutsche Bundespost<\/strong>\u00a0&#8211; die Post- und Telegraphenverwaltung des Saarlandes existierte nicht mehr &#8211; ein Postwertzeichen zu 30 Pfennig heraus, welches im Bildmotiv den 1 Mark-Wert von 1947 zeigte (sogenannte Marke in der Marke).<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-381 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-619-1024x588.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"482\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-619-1024x588.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-619-300x172.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-619-768x441.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-619-1200x689.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Wieder sollten viele Jahre ins Land ziehen, die Deutsche Bundespost gab es l\u00e4ngst nicht mehr, bis die <strong>Deutsche Post AG<\/strong> am 14. September 2000 im Rahmen der Briefmarkenserie <strong>Bilder aus Deutschland<\/strong> das Motiv <strong>Saarschleife bei Mettlach<\/strong> wiederentdeckte.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-467 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-2133-1-1024x618.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"507\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-2133-1-1024x618.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-2133-1-300x181.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-2133-1-768x463.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-2133-1-1200x724.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Na, ja! \u00dcber Geschmack l\u00e4sst sich bekanntlich nicht streiten. Nun schlug die Stunde einer Privatpost. Die<\/span> <a href=\"http:\/\/saariva.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>saarriva<\/strong><\/a><span style=\"color: #333333;\">, ein privater Postdienstleister im Saarland, gab am 29. November 2005 im Rahmen ihrer 1. Briefmarken-Kollektion den Wert <strong>L<\/strong> mit dem Motiv Saarschleife heraus. Da kann ich nur gratulieren.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-386 size-full\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Saarriva-L-20051129.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"359\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Saarriva-L-20051129.jpg 500w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Saarriva-L-20051129-300x215.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Die Deutsche Post AG liess sich nicht lumpen und gab am 2. Januar 2007 aus Anlass des 50. Jahrestages der Aufgabe der Souver\u00e4nit\u00e4t des Saarlandes eine Sondermarke zu 55 Eurocent heraus (selbstklebende und nassklebende Variante), die als Teil einer Kollage auch die Saarschleife zeigt.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_468\" aria-describedby=\"caption-attachment-468\" style=\"width: 840px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-468 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-2581-1024x607.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"498\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-2581-1024x607.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-2581-300x178.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-2581-768x455.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-2581-1200x711.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-468\" class=\"wp-caption-text\">nassklebende Variante<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_469\" aria-describedby=\"caption-attachment-469\" style=\"width: 840px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-469 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-2595-1024x637.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"523\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-2595-1024x637.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-2595-300x187.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-2595-768x478.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Mi-2595-1200x747.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-469\" class=\"wp-caption-text\">selbstklebende Variante<\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Das <strong>vorl\u00e4ufig letzte Kapitel der Saarschleife als Briefmarkenmotiv<\/strong> wurde 2016 von der Regierung des Saarlandes aufgeschlagen. Zum 1. Januar 2017 wurde in der Saarbr\u00fccker Staatskanzlei ein <strong>Briefmarkenset Individuell<\/strong>\u00a0mit 10 Marken zu jeweils 70 Eurocent und mit limitierter Auflage ausgegeben. Neben vier vorgegebenen Motiven zur Geschichte des Saarlandes (als deutsches Bundesland) konnten die Saarl\u00e4nder im Oktober 2016 aus einer Reihe von Motiven ihre Favoriten bestimmen. F\u00fcr mich wenig erstaunlich fand die <strong>Saarschleife<\/strong> grossen Zuspruch in der Bev\u00f6lkerung und somit ihren Eingang in das Markenset.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-391 size-full\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/60-Jahre-Saarland-1.jpg\" alt=\"\" width=\"669\" height=\"405\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/60-Jahre-Saarland-1.jpg 669w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/60-Jahre-Saarland-1-300x182.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 669px) 100vw, 669px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Habe ich in meiner Aufstellung eine Marke oder ein Postwertzeichen nicht aufgef\u00fchrt? Verf\u00fcgt ihr \u00fcber weitere oder exaktere Informationen? Oder sollte mir ein Fehler unterlaufen sein? Dann schreibt mir bitte. Ich danke euch im Voraus f\u00fcr eure Unterst\u00fctzung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Bis dann<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #333333;\">__________<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\"><strong>Anmerkung<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">(<strong>1<\/strong>) Die Gewohnheit, Briefmarkenausgaben der Saarregion nach ihrem Druckort zu benennen, geht auf den franz\u00f6sischen Philatelisten und Autor L. Belini zur\u00fcck. In seinem Werk<strong> \u00c9tudes sur les timbres-poste de la Sarre (1920-1935)<\/strong>, erschienen von November 1935 bis Dezember 1938 in 21 Artikeln (en suite) im renommierten und heute noch erscheinenden Magazin <strong>L&#8217;Echo de la Timbrologie<\/strong>, bezeichnet er die erste Briefmarkenausgabe f\u00fcr das Territoire du Bassin de la Sarre als <strong>Premi\u00e8re \u00e9mission de Paris valeur en Mark et Pfennig<\/strong> und als <strong>Galerie des Tableaux<\/strong>.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Die Artikel findet ihr in den nachstehenden Ausgaben von <strong>L&#8217;Echo de la Timbrologie<\/strong>:<\/span><\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li><span style=\"color: #333333;\">No. 957, 15. Novembre 1935<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">No. 958, 30. Novembre 1935<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">No. 959, 15. D\u00e9cembre 1935<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">No. 960, 31. D\u00e9cembre 1935<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">No. 961, 15. Janvier 1936<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">No. 962, 31. Janvier 1936<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">No. 965, 15. Mars 1936<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">No. 967, 15. Avril 1936<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">No. 969, 15. Mai 1936<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">No. 970, 31. Mai 1936<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">No. 972, 30. Juin 1936<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">No. 1008, 31. D\u00e9cembre 1937<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">No. 1009, 15. Janvier 1938<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">No. 1010, 31. Janvier 1938<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">No. 1012, 28. Fevrier 1938<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">No. 1014, 31. Mars 1938<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">No. 1015, 15. Avril 1938<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">No. 1016, 30. Avril 1938<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">No. 1026, 30. Septembre 1938<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">No. 1030, 30. Novembre 1938<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">No. 1031, 15. D\u00e9cembre 1938<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #333333;\"><b>#saarphila #saarphilatelie<\/b><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo Am ersten Weihnachtstag hatte ich angek\u00fcndigt, im Saarphila-Blog eine Serie von Beitr\u00e4gen zu den Bildmotiven der Briefmarkenausgaben Berufe und Sehensw\u00fcrdigkeiten an der Saar\u00a0zu publizieren. Trara! Das neue Jahr 2018 ist da und beginnt mit dem Motiv des 1 Mark-Werts: der\u00a0Saarschleife bei Mettlach. Falls ihr euch fragt, weshalb ich gerade mit dem h\u00f6chsten Wert der&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":4994,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[453,424],"tags":[],"class_list":["post-266","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bildmotiv-saarschleife","category-die-herstellung-der-offenburger-ausgaben"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/266","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=266"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/266\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4994"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=266"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=266"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=266"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}