{"id":6371,"date":"2022-01-23T15:15:46","date_gmt":"2022-01-23T14:15:46","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.saarphilatelie.com\/?p=6371"},"modified":"2024-10-06T11:58:19","modified_gmt":"2024-10-06T09:58:19","slug":"frisch-eingetroffen-75-pfennig-x-p","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archive.saarphila.de\/?p=6371","title":{"rendered":"Frisch geliefert (III) &#8211; 75 Pfennig X P"},"content":{"rendered":"<p>Hallo<\/p>\n<p>Wie ihr wisst, beobachte ich den Markt rund um die Marken der <strong>BuS I<\/strong> (auch SAAR I<strong>)<\/strong>, der Originalausgabe der Freimarkenserie <strong>Berufe und Sehensw\u00fcrdigkeiten an der Saar<\/strong>, sehr genau. Spoiler-Alarm: Dieser Beitrag ben\u00f6tigt mehr als 5 Minuten Lesezeit, weist dar\u00fcber hinaus einige Bilder auf und ist spannend!<\/p>\n<p>Neulich &#8222;stolperte&#8220; ich \u00fcber ein Angebot eines unperforierten (geschnittenen) Exemplars des 75 Pfennig-Werts mit der selteneren\u00a0<strong>Wasserzeichenorientierung<\/strong>\u00a0<strong>F<\/strong>, also\u00a0<strong>fallend<\/strong>. Solche Marken werden immer wieder einmal auf dem Markt angeboten. Es war jedoch nicht die Marke selbst, welche meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Es war der Text des zugeh\u00f6rigen Befunds. Ausgestellt 2015 durch den aktuellen Vereinsvorsitzenden des <strong>BPP<\/strong>, Christian Geigle. Dieser ist hauptberuflich Briefmarkenh\u00e4ndler. Meines Erachtens eine Interessenskollision, aber bekanntlich bei Briefmarken-Pr\u00fcfern weit verbreitet. Doch um dieses Thema wird es hier nicht gehen.<\/p>\n<p>Nachfolgend die Abbildung des der Befunds. Von Interesse ist allein die Vermutung des Pr\u00fcfers zur Herkunft des Pr\u00fcfst\u00fccks.<\/p>\n<blockquote><p>Es stammt aus Andruckbogen mit Druckzylinder, der vermutlich wegen Qualit\u00e4tsm\u00e4ngeln beim endg\u00fcltigen Auflagendruck durch einen neu angefertigten Druckzylinder ersetzt wurde.<\/p><\/blockquote>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-6367\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/222-X-P-Befund-716x1024.jpeg\" alt=\"\" width=\"716\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/222-X-P-Befund-716x1024.jpeg 716w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/222-X-P-Befund-210x300.jpeg 210w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/222-X-P-Befund-768x1099.jpeg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/222-X-P-Befund-1074x1536.jpeg 1074w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/222-X-P-Befund-1431x2048.jpeg 1431w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/222-X-P-Befund-1200x1717.jpeg 1200w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/222-X-P-Befund.jpeg 1702w\" sizes=\"auto, (max-width: 716px) 100vw, 716px\" \/><\/p>\n<p>Bei diesem Satz ging mir sofort durch den Kopf: \u00abWieso hat Christian Geigle diese Vermutung \u2013\u00a0der Pr\u00fcfer selbst schreibt \u2039vermutlich\u203a \u2013\u00a0in einen offiziellen Befund aufgenommen? Welche Quellen liegen ihm hinsichtlich der Formzylinder vor? Anhand welcher Merkmale des Pr\u00fcfst\u00fccks konnte er den Unterschied zwischen MiNr. 222 X U und MiNr. 222 X P bestimmen?\u00bb<\/p>\n<p>Und als n\u00e4chstes: \u00abWelchen Nutzen hat eine schriftlich festgehaltene Vermutung des Pr\u00fcfers f\u00fcr den Auftraggeber? Oder gab es nur einen Nutzen f\u00fcr den Pr\u00fcfer?\u00bb<\/p>\n<p>Ich bin kein Detektiv oder Kriminalkommissar. D0ch eines weiss ich durch die langj\u00e4hrige Besch\u00e4ftigung mit der Ausgabe <strong>BuS I<\/strong>: Die Produktionsunterlagen sind im Archiv des Burda-Verlags entweder tats\u00e4chlich nicht mehr vorhanden oder werden Rechercheuren als nicht mehr vorhanden deklariert. Item: Meine Neugierde war jetzt geweckt. Ich beschloss, finanziell tief in die Tasche zu greifen und erwarb nicht bloss dieses St\u00fcck, sondern bei einem anderen H\u00e4ndler ein unperforiertes waagerechtes P\u00e4rchen dazu.<\/p>\n<p>Hier die Abbildungen (jeweils Vorder- und R\u00fcckseite), zuerst die MiNr. 222 X P und dann das waagerechtes P\u00e4rchen MiNr. 222 X U:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6375 size-medium\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/222-X-P-1a-241x300.jpg\" alt=\"\" width=\"241\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/222-X-P-1a-241x300.jpg 241w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/222-X-P-1a.jpg 479w\" sizes=\"auto, (max-width: 241px) 100vw, 241px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6376 size-medium\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/222-X-P-1b-244x300.jpg\" alt=\"\" width=\"244\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/222-X-P-1b-244x300.jpg 244w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/222-X-P-1b.jpg 482w\" sizes=\"auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6377\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/222-X-U-1a.jpg\" alt=\"\" width=\"487\" height=\"292\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/222-X-U-1a.jpg 1007w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/222-X-U-1a-300x180.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/222-X-U-1a-768x461.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 487px) 100vw, 487px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6378\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/222-X-U-1b.jpg\" alt=\"\" width=\"487\" height=\"288\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/222-X-U-1b.jpg 1010w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/222-X-U-1b-300x177.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/222-X-U-1b-768x454.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 487px) 100vw, 487px\" \/><\/p>\n<p>Es ist offensichtlich, diese Marken haben schon 75 Jahre \u2039auf dem Buckel\u203a. Die <strong>Wasserzeichenorientierung<\/strong> ist jeweils <strong>F<\/strong>, also <strong>fallend<\/strong>. Beide Exemplare sind unperforiert.<\/p>\n<p>Wo ist nun der Unterschied zwischen den beiden Varianten P und U? Wo der Unterschied zu ganz normalen Exemplaren des <strong>75 Pfennig-Werts<\/strong> mit <strong>Wasserzeichenorientierung<\/strong> <strong>F<\/strong> oder <strong>S<\/strong>? Wir wissen, das verwendete Papier hatte keinen Einfluss auf das Druckbild.<\/p>\n<p>Ihr wollt nun sicherlich wissen, was mich gerade umtreibt, richtig? Versetzt euch in die Zeit kurz nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland. Alles ist Mangelware. Wenn ich schreibe <strong>Alles<\/strong>, dann meine ich <strong>Alles<\/strong>. Alles ausser Hoffnung und Hunger. Es ist f\u00fcr mich unvorstellbar, dass nach den bereits erfolgten Probedrucken f\u00fcr das <strong>Gut zum Druck<\/strong>\u00a0die bereits manuell ge\u00e4tzte <strong>Ballardhaut<\/strong> (Kupferbeschichtung) eines kompletten Formzylinders mal so einfach verworfen wurde. Dass der st\u00e4hlerne Zylinder zur\u00fcck ans \u00a0Werk geschickt wurde mit dem Vermerk: \u00abBitte neu beschichten!\u00bb Die Druckerei Franz Burda in Offenburg selbst war zu einer Galvanisierung von Formzylindern nicht eingerichtet.<\/p>\n<p>Andererseits ist zu bedenken: Es geht um den ersten Wert der <strong>BuS I<\/strong>, der gedruckt wird. Es ist dar\u00fcber hinaus die allererste Briefmarke, welche die Druckerei Franz Burda herstellt. Ein <strong>Prestige-Projekt<\/strong>. Viel h\u00e4ngt von dem Gelingen dieses Drucks ab. Nicht bloss \u2013 wie wir aus der R\u00fcckschau wissen \u2013\u00a0der Auftrag f\u00fcr die lukrativen <strong>L\u00e4nderausgaben der Franz\u00f6sischen Zone<\/strong>. Fehler k\u00f6nnen \u2013 gerade zu Beginn eines Projekts \u2013\u00a0vorkommen.<\/p>\n<p>Dennoch: Einen aufwendig manuell ge\u00e4tzten Formzylinder neu beschichten zu lassen, da muss ein Probedruck schon von den Auftraggebern, also <strong>Raymond Croze<\/strong> von der P.T.T. und <strong>Raymond Schmittlein<\/strong> wegen gr\u00f6berer Qualit\u00e4ts-M\u00e4ngel abgelehnt worden sein. Hierbei ist zu bedenken, dass die 75 Pf.-Marke die Bef\u00f6rderungsgeb\u00fchr f\u00fcr Auslandsbriefe abdecken soll. Also geht es den franz\u00f6sischen Beh\u00f6rden ebenfalls ums Prestige.<\/p>\n<p>Noch etwas macht mich in diesem Zusammenhang stutzig. Der <strong>MICHEL\u00ae DSK 1996<\/strong>\u00a0(<strong>1<\/strong>) f\u00fchrt unter\u00a0<strong>SAAR I<\/strong> keine Probedrucke auf. Daf\u00fcr einige Werte mit der Unternummer U = unperforiert (geschnitten). Im <strong>MICHEL\u00ae Saar-Spezial-Katalog 2002<\/strong>\u00a0(<strong>2<\/strong>) sind dann neben den unperforierten Werten auch die MiNr. 211, 212, 224 sowie 225 als Probedrucke (allesamt ohne Bewertung) aufgef\u00fchrt. Dies bleibt im <strong>MICHEL\u00ae Handbuch-Katalog Saar 2003<\/strong>\u00a0(<strong>3<\/strong>) und <strong>2004<\/strong>\u00a0(<strong>4<\/strong>) nahezu unver\u00e4ndert. Der\u00a0<strong>MICHEL\u00ae DSK 2013<\/strong>\u00a0(<strong>5<\/strong>) katalogisiert zwar diverse ungez\u00e4hnte Probedrucke auf \u00abungummierten Kartonpapier\u00bb, aber keinen Probedruck der MiNr. 222 X\/Y auf gummiertem Wasserzeichenpapier. Die MiNr. 222 X P taucht \u00a0im <strong>MICHEL\u00ae DSK 2014<\/strong>\u00a0(<strong>6<\/strong>) und im <strong>Michel\u00ae Saar-Spezial 2017<\/strong>\u00a0(<strong>7<\/strong>) auf. \u00a0Bis heute als einziger mit einer Bewertung von \u00a0** \u20ac 250 resp. aktuell ** \u20ac 200 (<strong>8<\/strong>).<\/p>\n<p>Was wissen wir?\u00a0<strong>Probedrucke<\/strong>, oder Essays wurden meiner Kenntnis nach nicht in Bogenform hergestellt, sondern sahen eher so aus:<\/p>\n<figure id=\"attachment_6387\" aria-describedby=\"caption-attachment-6387\" style=\"width: 840px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6387 size-large\" src=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Originalausgabe-Probeabzug-5-Motive-1024x316.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"259\" srcset=\"https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Originalausgabe-Probeabzug-5-Motive-1024x316.jpg 1024w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Originalausgabe-Probeabzug-5-Motive-300x93.jpg 300w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Originalausgabe-Probeabzug-5-Motive-768x237.jpg 768w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Originalausgabe-Probeabzug-5-Motive-1536x474.jpg 1536w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Originalausgabe-Probeabzug-5-Motive-1200x370.jpg 1200w, https:\/\/archive.saarphila.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Originalausgabe-Probeabzug-5-Motive.jpg 1588w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6387\" class=\"wp-caption-text\">Fr\u00fcher Probedruck in der Farbe Orange. Beachte: Der 24 Pfennig-Wert zeigt das Bildmotiv &#8222;B\u00e4uerinnen bei der Feldernte&#8220;. Das Bildmotiv &#8222;Stahlwerker beim Abstich eines Hochofens&#8220; ist nicht vertreten.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ein <strong>Ministerblock<\/strong> des 75 Pf.-Werts liegt mir genauso vor, wie eine Probedruck in der Farbe Blau. Beide wurden auf Kartonpapier ausgef\u00fchrt, nicht auf Papier mit Wasserzeichen.<\/p>\n<p>Die <strong>MICHEL\u00ae-Kataloge<\/strong> schreiben bei den Probedrucken (Klb), also Kleinbogen. Es wurde Normal- resp. Kartonpapier verwendet, kein Wasserzeichenpapier. Wof\u00fcr auch? Wasserzeichenpapier war rar und f\u00fcr die ersten, insbesondere f\u00fcr das Ausland bestimmten Werte (45 Pfennig Auslandspostkarte, 75 Pfennig Auslandsbrief; beide Geb\u00fchrentarife g\u00fcltig bis Mitte September 1947) vorgesehen. Der Druck der Probedrucke auf Normalpapier resp. Kartonpapier ist ebenfalls in den <strong>MICHEL\u00ae-Katalogen<\/strong> festgehalten. Probedrucke wiesen dar\u00fcber hinaus unten links &#8211; da waren die franz\u00f6sischen Kontrolleure nicht ohne Grund paranoid\u00a0&#8211; einen Aufdruck <strong>ung\u00fcltig<\/strong>\u00a0auf! Dies wurde mir u.a. von Dr. Ulrich Fingerhut, dem stv. Vorsitzenden der <strong>ArGe SAAR<\/strong>, best\u00e4tigt. Einen Aufdruck <strong>ung\u00fcltig<\/strong> kann ich auf dem testierten Exemplar nicht erkennen.<\/p>\n<p>Meine Vermutung:<\/p>\n<ul>\n<li>bei der mir vorliegenden MiNr. 222 X P handelt es sich u.U. um einen Probedruck<\/li>\n<li>aber das Exemplar stammt von demselben Formzylinder wir der Rest der Auflage<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wie kann ich meine Vermutung belegen? Im Gegensatz zu Christian Geigle, der testiert ohne zu erkl\u00e4ren, muss ich meine Ergebnisse belegen.\u00a0Daher werde ich in den kommenden Wochen dieses Exemplar:<\/p>\n<ul>\n<li>genau vermessen<\/li>\n<li>mit allen Bogenfeldern (A- wie B-Bogen) unter dem Stereo-Mikroskop vergleichen<\/li>\n<li>mit allen Bogenfeldern digitaloptisch vergleichen<\/li>\n<li>mein Netzwerk an befreundeten Sammlern um Best\u00e4tigung meiner Ergebnisse bitten<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sollten sich bei dieser \u00dcberpr\u00fcfung identische <strong>Feldmerkmale<\/strong> finden und eine Feldzuordnung zu einem \u2039regul\u00e4ren\u203a <strong>Bogenfeld <\/strong>zweifelsfrei m\u00f6glich sein, w\u00e4re Christian Geigles Vermutung, die Herstellung w\u00e4re mittels eines vor Druckbeginn der Auflage vernichteten Formzylinders erfolgt, widerlegt (<strong>9<\/strong>). Ein weiterer Anreiz dieser Forschungsanstrengung ist selbstverst\u00e4ndlich: Herauszufinden, was genau den Unterschied zwischen einer MiNr. <strong>222 X U<\/strong> und einer MiNr. <strong>222 X P<\/strong> ausmacht.<\/p>\n<p>Da meine Frau und ich aktuell grenz\u00fcberschreitend umziehen, wird das Ergebnis meiner Untersuchungen einige Zeit auf sich warten lassen. Die wertvollen Analyseger\u00e4te sind wohl verpackt und warten in unserem alten Heim auf den Spediteur, w\u00e4hrend ich im neuen Heim bereits blogge. Es bleibt spannend.<\/p>\n<p>Bis dann<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">__________<\/p>\n<p><strong>Anmerkungen<\/strong><\/p>\n<p>(<strong>1<\/strong>) MICHEL\u00ae Deutschland-Spezial 1996, S. 539f<\/p>\n<p>(<strong>2<\/strong>) MICHEL\u00ae Saar-Spezial-Katalog 2002, S. 65<\/p>\n<p>(<strong>3<\/strong>) MICHEL\u00ae Handbuch-Katalog Saar 2003, S. 67<\/p>\n<p>(<strong>4<\/strong>) MICHEL\u00ae Handbuch-Katalog Saar 2004, S. 67<\/p>\n<p>(<strong>5<\/strong>) MICHEL\u00ae Deutschland-Spezial-Katalog 2013, Bd. 2, S. 765<\/p>\n<p>(<strong>6<\/strong>) MICHEL\u00ae Deutschland-Spezial-Katalog 2014, Bd. 2, S. 769<\/p>\n<p>(<strong>7<\/strong>) MICHEL\u00ae Saar-Spezial 2017, S. 90<\/p>\n<p>(<strong>8<\/strong>) MICHEL\u00ae Deutschland-Spezial-Katalog 2020, Bd. 2, S. 773<\/p>\n<p>(<strong>9<\/strong>) Bei dem 1947 \u00fcblicherweise f\u00fcr die Herstellung von Formzylindern verwendete manuelle \u00c4tzverfahren l\u00e4sst die Herstellung eines identischen Klons nicht zu. Selbst dann nicht, wenn dieselbe Diapositivvorlage verwendet wird. Vgl. hierzu: Handbuch Feldmerkmale SAAR I, S. 39ff und 2338ff<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">__________<\/p>\n<p>Folgt mir auf <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/SaarPhilatelist\"><b>Facebook<\/b><\/a> und ihr seid immer auf dem Laufenden.<\/p>\n<p><b>#saarphila #saarphilatelie<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo Wie ihr wisst, beobachte ich den Markt rund um die Marken der BuS I (auch SAAR I), der Originalausgabe der Freimarkenserie Berufe und Sehensw\u00fcrdigkeiten an der Saar, sehr genau. Spoiler-Alarm: Dieser Beitrag ben\u00f6tigt mehr als 5 Minuten Lesezeit, weist dar\u00fcber hinaus einige Bilder auf und ist spannend! Neulich &#8222;stolperte&#8220; ich \u00fcber ein Angebot eines&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[456,758,222],"tags":[],"class_list":["post-6371","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-forschung","category-probedrucke","category-wissenswertes"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6371","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6371"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6371\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6371"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6371"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archive.saarphila.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6371"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}